Geschichte

Jugendliteratur-Tagung »Erzählen gegen das Vergessen«

Foto: picture alliance/dpa

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt sich bei ihrer Jahrestagung am 11. und 12. Mai mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten vor 90 Jahren. »1933 ist Mahnmal der Geschichte und Auftrag für die Gegenwart gleichermaßen«, heißt es in der Einladung zur Tagung »Erzählen gegen das Vergessen« im fränkischen Volkach.

Man wolle auch fragen, welchen Beitrag Literaturschaffende, Pädagogen und der Kulturbetrieb zur Gestaltung einer gelingenden Zukunft in einer weltoffenen Gesellschaft leisten können.

Bei der Tagung spricht den Angaben zufolge auch der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zum Thema
»1933 und heute«.

Alt-Bundespräsident Joachim Gauck schreibt in seinem Grußwort, Kinder sollten Zugang zu altersgerechter Literatur haben, »damit sie ihr Wissen über ihre Kultur, ihre Geschichte und ihr Umfeld erweitern können«. Neben phantasieanregenden, wissensfördernden Büchern sei es »eben auch die Aufklärung über unsere Vergangenheit, die hier eine wichtige Rolle einnehmen sollte«. epd

London

Boy George unterstützt Israel online und erntet dafür Hass-Kommentare

»Es ist gerade sehr trendy, Israel zu hassen. Aber ich habe immer gesagt: ›Mode ist für die Zerbrechlichen, Stil für die Mutigen‹«, schreibt das Multitalent. Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten

 14.04.2026

Essay

Schoa-Erinnerung ohne Juden

Gunda Trepp über ihren verstorbenen Ehemann Leo Trepp, die Vereinnahmung der Schoa und Wege jüdischen Erinnerns

von Gunda Trepp  14.04.2026

Hollywood

Scarlett Johansson: Rollen für Frauen heute besser

Wenn sie auf ihre Zwanziger zurückblickt, spricht die jüdische Schauspielerin von einer harten Zeit. Frauen hätten viel weniger interessante Rollenangebote bekommen als heute. Was ihr Ausweg war

 14.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Berlin

Auschwitz-Überlebende fordern Konzertverbote für Kanye West

Kanye Wests geplante Shows in Polen und Italien sorgen für Empörung. Holocaust-Überlebende fordern von Regierungen und Veranstaltern ein klares Signal - wie zuletzt aus Großbritannien

 11.04.2026

Essay

Zwischen Räumen

Wenn der Maler Navot Miller im Flugzeug sitzt, ist er in einer Welt, die ihn für eine kurze Zeit vor der Schwere der Realität schützt. Gedanken von unterwegs

von Navot Miller  10.04.2026

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime militärisch begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026