Berlin

Jüdisches Museum bekommt zusätzliche Förderung

ANOHA – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin Foto: Foto: Yves Sucksdorff

Berlin

Jüdisches Museum bekommt zusätzliche Förderung

Das Jüdische Museum in Berlin gehört zu den Publikumsmagneten. Im kommenden Jahr feiert es sein 25. Jubiläum und bekommt dafür zusätzliche Mittel vom Bund

 12.12.2025 14:34 Uhr

Die Bundesregierung fördert das Jüdische Museum in Berlin im kommenden Jahr mit zusätzlichen 450.000 Euro. Grund sei das umfangreiche Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das zum 25-jährigen Bestehen des Museums 2026 geplant ist, teilte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Freitag in Berlin mit.

Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin wird den Angaben zufolge mit jährlich rund 25 Millionen Euro aus dem Kultur- und Medienetat der Bundesregierung unterstützt. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 650.000 Menschen das Museum in dem spektakulären Zickzack-Bau des US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind. Die Dauerausstellung zeigt unter anderem die 1.700-jährige Geschichte der Juden in Deutschland.

»Ein Museum, das nicht beruhigt«

Weimer erklärte, das Jüdische Museum Berlin sei eine der wichtigsten kulturellen und moralischen Institutionen des Landes. Das Haus sei »ein Museum, das nicht beruhigt, sondern bewegt« und »nicht abgrenzt, sondern öffnet«. Es sei daher von besonderer Bedeutung, »das Jubiläum dieses einzigartigen Hauses gebührend zu feiern«.

Der Eintritt in die Dauerausstellung des Museums sowie in seine Kinderwelt »Anoha« ist den Angaben zufolge kostenfrei. Neben regelmäßig wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es eine öffentlich zugängliche Bibliothek, ein Archiv sowie digitale und pädagogische Programme. epd

Bachmannpreis

250 Mal A und ein Abgang

Die Autorin Slata Roschal las aus ihrem Text »Es ist die Leichtigkeit, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet«, aber diskutiert wurde über etwas ganz anderes

von Katrin Richter  26.06.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  25.06.2026

Essay

Licht und Schatten

Unser Autor hat vor 38 Jahren die Videoskulptur »Menora/Inventur« geschaffen. Warum sein Kunstwerk demnächst in Prag zu sehen ist – nicht aber in einer Ausstellung in Karlsruhe

von Michael Bielický  25.06.2026

Kulturkolumne

Jenseits der Schlagzeilen – mit Davidstern in der U8

Wie mein Anhänger und ich in der berüchtigten Berliner U-Bahn-Linie auf dem Weg zur Arbeit ignoriert wurden

von Ayala Goldmann  25.06.2026

Welttournee

Ein Jahr nach seinem Tod: Lalo Schifrins letztes Werk geht auf Welttournee

In Erfüllung von Schifrins letztem Wunsch bringt der Komponist und Pianist Rod Schejtman eine Welttournee auf den Weg. Auch im deutschsprachigen Raum soll die Sinfonie »Long Live Freedom« live erklingen

 25.06.2026

Zwickau

Ausstellung zu jüdischen Lebensgeschichten

Im Jahr 2022 ist in Zwickau eine alte Torarolle wiederentdeckt worden. Die Schrift der früheren jüdischen Ortsgemeinde bildet nun das Herzstück einer Ausstellung

 24.06.2026

Programm

Erinnerung, Entwurzelung, Erläuterung: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 25. Juni bis zum 2. Juli

 24.06.2026

Abschied

Musiker betrauern Clive Davis

Von Barbra Streisand über Carole King bis hin zu Billy Joel und von Earth, Wind & Fire bis Santana: Alle verabschieden sich von dem legendären Produzenten in Trauer und Dankbarkeit

von Imanuel Marcus  24.06.2026

Länger leben

Forscher drehen die biologische Uhr zurück

Israelischen Wissenschaftlern gelingt es, Alterungsprozesse in Lebern alter Mäuse umzukehren. Der Traum von der Verjüngung erscheint damit zumindest auf molekularer Ebene denkbar

von Sabine Brandes  23.06.2026