Hollywood

»Er ist mein Sexobjekt«

Goldie Hawn mit ihrem Ehemann und Schauspiellollegen Kurt Russell Foto: picture alliance / REUTERS

Goldie Hawn und Kurt Russell gehören zu den langlebigsten Paaren Hollywoods. Der Schlüssel zu ihrer seit 1983 andauernden Beziehung ist für die Oscar-Preisträgerin vor allem eines: Freiheit. Im »The Dan Buettner Podcast«, aus dem das »People«-Magazin zitiert, erklärt Hawn, warum genau diese Haltung ihre Partnerschaft so stabil macht.

Die jüdische Darstellerin beschreibt sich selbst als freiheitsliebenden Menschen und vergleicht sich mit einem Vogel, der nur dann bleibt, wenn die Käfigtür offen ist. Für sie sei es entscheidend, in einer Partnerschaft nicht die eigene Identität aufzugeben, sondern Raum für Selbstbestimmung zu bewahren.

»Es ist die Freiheit, nicht vollständig mit einem anderen Menschen zu verschmelzen, sondern in bestimmten Bereichen im Einklang zu sein und trotzdem Freiraum zu haben«, sagt die 80-Jährige.

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Das Paar hat sich bewusst gegen eine Ehe entschieden – ein Thema, zu dem beide immer wieder Stellung bezogen haben. Sowohl Hawn als auch Russell haben in der Vergangenheit betont, dass weder sie selbst noch ihre Kinder darin einen Mehrwert gesehen hätten. Für Hawn ist klar: Nach über 40 gemeinsamen Jahren würde eine Hochzeit nichts an ihrer Verbindung ändern. 

»Er ist mein Sexobjekt«

Warum sie sich all die Jahrzehnte immer wieder für Kurt Russell (74) entschieden habe? Hawn nennt Respekt, Bewunderung – und eine bis heute starke körperliche Anziehung. Offen spricht sie über die Bedeutung von Sexualität in ihrer Beziehung: »Wenn man eine langfristige sexuelle Beziehung hat, ist das tatsächlich sehr gesund. Er ist mein Sexobjekt«, sagt sie. 

Ihren Partner beschreibt sie als intelligent, talentiert und nach wie vor attraktiv. Gemeinsam haben die beiden eine große Patchwork-Familie, zu der unter anderem Kate und Oliver Hudson sowie Boston und Wyatt Russell gehören. Perfektion sei dabei nicht das Ziel, betont Hawn. Entscheidend sei der Zusammenhalt – und die Freiheit, man selbst bleiben zu dürfen. dpa/ja

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