Tel Aviv

Gal Gadot trifft Geiselfamilien

Gal Gadot Foto: picture alliance / abaca

Tel Aviv

Gal Gadot trifft Geiselfamilien

Die Darstellerin zeigt seit den Massakern und Geiselnahmen vom 7. Oktober 2023 und dem damit von der Hamas begonnenen Krieg Solidarität mit Israel und den Geiseln. Damit handelt sie sich auch Kritik ein

von Sara Lemel  18.08.2025 07:38 Uhr

Als Zeichen der Solidarität mit den Angehörigen hat die israelische Hollywood-Schauspielerin Gal Gadot (40) den »Platz der Geiseln« in Tel Aviv besucht. Auf einem Video des Forums der Geiselfamilien war zu sehen, wie Gadot (»Wonder Woman 1984«, »Schneewittchen«) die Ehefrau einer Geisel tröstete, lächelnd ihre Hände hielt und sie dann fest in den Arm nahm. 

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Gadot sprach auch mit Einav Zangauker, deren Sohn Matan ebenfalls seit fast zwei Jahren in der Gewalt der islamistischen Hamas ist. Zangauker gilt als eine der lautesten Stimmen im Protest gegen das Vorgehen der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Gaza-Krieg und mit Blick auf die Geiseln. 

Anlass des Besuchs war ein Tag von Streiks und Protestaktionen, mit denen Unterstützer der Familien auf das Schicksal der Geiseln aufmerksam machen wollten. Zahlreiche Unternehmen streikten, Demonstranten blockierten zahlreiche Straßen im Land, es kam zu 38 Festnahmen. 

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Gadot hatte sich nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 und dem damit von der Hamas begonnenen Krieg solidarisch mit Israel und den Geiseln gezeigt. Dafür wurde sie von propalästinensischen Aktivisten kritisiert. Es gab auch Aufrufe zum Boykott ihrer Filme.

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