Potsdam

Barberini-Museum zeigt deutsche Impressionisten

Max Liebermann »Simson und Delila«, 1902 Öl auf Leinwand, 151,1 × 212 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, erworben 1910 Foto: Museum Barberini

Das Barberini-Museum in Potsdam widmet seine kommende Ausstellung den deutschen Impressionisten. Unter dem Titel »Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland« werden vom 28. Februar bis zum 7. Juni mehr als 110 Werke aus über 60 internationalen Sammlungen gezeigt, teilte das Museum am Freitag mit.

Im Mittelpunkt stehe der Berliner Künstler Max Liebermann (1847-1935) in seinen Rollen als Künstler, Sammler und Präsident der Berliner Secession.

Liebermann sei der Wegbereiter der ersten künstlerischen Avantgarde in Deutschland gewesen, hieß es. Mit frühem und richtungsweisendem Blick nach Frankreich habe er eine Erneuerung der Malerei eingeleitet, die den deutschen Impressionismus nachhaltig geprägt habe. Der Maler habe entscheidende Impulse für die Internationalisierung des deutschen Kunstbetriebs gegeben.

Schlüsselwerke mehrerer Künstler

Die Ausstellung mache sichtbar, wie eine neue Generation von Malerinnen und Malern, inspiriert von der französischen Moderne, Themen wie pulsierende Stadtansichten, Freizeit- und Naturdarstellungen und Theaterszenen künstlerisch weiterentwickelt habe, hieß es weiter. Neben Schlüsselwerken von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Fritz von Uhde würden Arbeiten weiterer Künstlerinnen und Künstler gezeigt, darunter Philipp Franck, Dora Hitz, Gotthardt Kuehl, Sabine Lepsius, Maria Slavona und Lesser Ury.

Leihgeber sind nach Museumsangaben unter anderem die Alte Nationalgalerie in Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Folkwang Museum in Essen, die Neue Pinakothek in München, das Musée d’Orsay in Paris und das Belvedere in Wien. epd

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