USA

Zion in Manhattan

Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden waren am Sonntag dabei, um Israel zu feiern. Foto: dpa

Rund 30.000 Menschen haben sich am Sonntagvormittag in Manhattan zur 51. Israel Day Parade versammelt. Nach amerikanischen Medienberichten nahm auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio an dem Marsch auf der Fifth Avenue teil.

Wie in jedem Jahr gingen auch diesmal Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden auf die Straße, um Israel zu feiern. Einzelne Gruppen antiisraelischer Demonstranten versuchten allerdings, das Gelände zu betreten und die Kundgebung zu stören. Die New Yorker Polizei wies sie jedoch ab.

Grusswort Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lobte die Teilnehmer der Parade in einem Grußwort für ihre Unterstützung. In der unruhigen Region des Nahen Ostens, »in der Staaten zusammenbrechen, Terroristen Unschuldige abschlachten und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, steht Israel als ein Leuchtturm der Freiheit und der Menschenrechte, als ein Vorbild für Toleranz und Vielfalt«.

Manchen geht diese Toleranz jedoch zu weit. So protestierten am Rande der Kundgebung einige ultraorthodoxe Männer gegen die Rechte von Schwulen in Israel. Sie trugen ein Schild mit der Aufschrift: »Das Judentum betrachtet männliche Homosexualität als Sünde, die schlimmer ist als Mord.« ja

Großbritannien

Lily Ebert erhält Ehrung von König Charles

Als junge Frau wurde die ungarische Jüdin in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Heute berichtet sie als Zeitzeugin

von Imanuel Marcus  02.02.2023

USA

Mann nach Brandanschlag auf Synagoge festgenommen

Fahndungserfolg für die Polizei: Der mutmaßliche Angreifer auf ein jüdisches Gotteshaus in New Jersey wurde verhaftet

 02.02.2023

Spanien

Hamas statt Tel Aviv

Barcelona will eine Annullierung der Städtepartnerschaftsvereinbarung mit der israelischen Stadt am Mittelmeer erreichen

von Imanuel Marcus  02.02.2023

Brüssel

»Der Eiserne Vorhang schließt sich wieder«

CER-Präsident Pinchas Goldschmidt wirft der russischen Führung vor, gezielt Antisemitismus anzufachen

 27.01.2023

Großbritannien

#BecauseImJewish: Kampagne gegen Judenhass

Eine Plakatkampagne soll auf zunehmenden Antisemitismus aufmerksam machen

von Imanuel Marcus  26.01.2023

Polen

Auschwitz-Gedenken ohne Russland

Erstmals in der Geschichte erhielt Moskau für die Feier des Jahrestags der Befreiung des ehemaligen KZ keine Einladung

 26.01.2023

Porträt

Allein unter Fremden

Rozette Kats überlebte die Schoa als Pflegekind in einer nichtjüdischen Familie. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet

von Tobias Müller  26.01.2023

Niederlande

Holocaust – was ist das?

Eine Umfrage offenbart, dass vor allem unter jungen Erwachsenen historische Fakten über die Schoa nicht bekannt sind

von Tobias Kühn  26.01.2023

Ukraine

Gemeinsam für die Schwächsten

Ein Hilfsnetzwerk unterstützt NS-Verfolgte in Zeiten des Krieges

von Matthias Meisner  25.01.2023