USA

Zion in Manhattan

Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden waren am Sonntag dabei, um Israel zu feiern. Foto: dpa

Rund 30.000 Menschen haben sich am Sonntagvormittag in Manhattan zur 51. Israel Day Parade versammelt. Nach amerikanischen Medienberichten nahm auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio an dem Marsch auf der Fifth Avenue teil.

Wie in jedem Jahr gingen auch diesmal Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden auf die Straße, um Israel zu feiern. Einzelne Gruppen antiisraelischer Demonstranten versuchten allerdings, das Gelände zu betreten und die Kundgebung zu stören. Die New Yorker Polizei wies sie jedoch ab.

Grusswort Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lobte die Teilnehmer der Parade in einem Grußwort für ihre Unterstützung. In der unruhigen Region des Nahen Ostens, »in der Staaten zusammenbrechen, Terroristen Unschuldige abschlachten und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, steht Israel als ein Leuchtturm der Freiheit und der Menschenrechte, als ein Vorbild für Toleranz und Vielfalt«.

Manchen geht diese Toleranz jedoch zu weit. So protestierten am Rande der Kundgebung einige ultraorthodoxe Männer gegen die Rechte von Schwulen in Israel. Sie trugen ein Schild mit der Aufschrift: »Das Judentum betrachtet männliche Homosexualität als Sünde, die schlimmer ist als Mord.« ja

Österreich

Bericht: Wien wird zur Anlaufstelle für deutsche Juden

Wien als sicherer Hafen für Juden? Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu

 20.09.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026