Australien

Wie geht es dem »Helden von Sydney«?

Australien Premier Anthony Albanese dankt Ahmed Al-Ahmed. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Ahmed al-Ahmed wird in Australien als Held gefeiert. Der 43-jährige muslimische Familienvater, der 2006 aus Syrien nach Australien einwanderte, hatte während des Attentats auf die Chanukkafeier am Bondi Beach einen der Terroristen überwältigt und entwaffnet, wovon Videoaufnahmen zeugen, bevor er selbst mehrfach angeschossen wurde.

Al-Ahmed wird derzeit im Saint George Hospital in Kogarah, New South Wales, behandelt. Er wurde bereits operiert, weitere Eingriffe stehen an. Bis zu fünf Mal sei der Tabakladenbesitzer an Arm und Schulter getroffen worden, sagte al-Ahmeds Anwalt Sam Issa am Dienstag gegenüber dem »Sydney Morning Herald« und er drohe, seinen Arm zu verlieren, weil eine Kugel besonders tief eingedrungen sei.

»Es geht ihm überhaupt nicht gut. Er ist von Kugeln durchsiebt«, so Issa. »Es geht ihm viel schlechter als erwartet. Wenn man an eine Kugel im Arm denkt, stellt man sich nicht schwere Verletzungen vor. Aber er hat viel Blut verloren«.

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»Ahmed ist ein bescheidener Mann, er ist nicht an Berichterstattung interessiert, er hat an diesem Tag einfach das getan, was er als Mensch tun musste«, so Issa weiter. »Er empfindet Dankbarkeit dafür, dass er in Australien leben darf.«

Während al-Ahmed im Krankenhaus versorgt wird, würdigen Tausende Menschen sein mutiges Handeln, indem sie Geld für ihn und seine Familie sammeln: Bisher sind bei der von Car Hub Australia initiierten Crowdfunding-Kampagne umgerechnet 1,3 Millionen Euro zusammengekommen. ja

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