Kiew

Ultranationalist schändet Chanukkia

Foto: imago images/Pixsell

Ein ukrainischer Ultranationalist hat sich vergangene Woche dabei gefilmt, wie er im Zentrum der Hauptstadt Kiew eine große Chanukkia umstürzte und rief: »Den Ukrainern die Macht, den Juden die Gräber!« Dies berichtete die Jewish Telegraphic Agency unter Berufung auf die ukrainische Nachrichtenseite Zik.

Video Der Mann sei polizeibekannt und vorbestraft – die Sicherheitsbehörden ermitteln. Medienberichten zufolge veröffentlichte er das Video der Schändung auf Facebook und schrieb dazu: »Wie man Ausländer behandelt, die sich der Machtübernahme, der Besetzung von Gebieten und dem Völkermord verschreiben«.

Offensichtlich bezieht er sich dabei auf den Präsidenten des Landes, Wolodymyr Selenskyj. Ukrainischen Ultranationalisten ist es ein Dorn im Auge, dass er Jude ist.

Medien berichteten, dass der mutmaßliche Täter in den vergangenen Tagen auch versucht haben soll, in einem anderen Teil Kiews eine Chanukkia umzustürzen. Wie die Nachrichtenseite Zik meldet, gelang ihm dies jedoch nicht, da der Leuchter fest am Boden verschraubt war. ja

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Erhebung liefert den Überblick

von Nicole Dreyfus  24.08.2026 Aktualisiert

Österreich

Exodus über die Alpen

Zehntausende Juden flohen nach der Schoa über die Hohen Tauern nach Italien und weiter nach Palästina. Heute folgen ihre Nachfahren und andere Wanderer der historischen Route

von Pascal Beck  24.08.2026

Russland

Putins Doppelschlag gegen Jabloko

Die einzige Antikriegs-Partei wurde von der Wahl ausgeschlossen und ihr Anführer zu mehr als elf Jahren Straflager verurteilt

von Alexander Friedman  24.08.2026

New York

Gouverneurin Hochul fordert Mamdani auf, sich weniger auf Israel zu konzentrieren

In einem Interview legt die Gouverneurin des Bundesstaats New York dem Bürgermeister der gleichnamigen Metropole nahe, seinen Fokus auf das »Handwerkszeug der Stadtregierung« zu legen

 23.08.2026

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Philanthropie

Lauder-Stiftung lässt Förderung jüdischer Schulen in sieben europäischen Städten auslaufen

Zum Abschluss der jahrzehntelangen Förderung stellt die Ronald S. Lauder Foundation noch einmal 75 Millionen Dollar bereit. Die Strategie: Hilfe zur Selbsthilfe

 21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

Schweiz

»Death to Zionism«: Anti-Israel-Demo sorgt in Basel für Unruhe

Ausgerechnet am Jahrestag des Ersten Zionistenkongresses soll eine Kundgebung stattfinden, bei der die Vernichtung Israels propagiert wird

 20.08.2026

Wien

Sieben Tage vermisst

Das Verschwinden zweier Israelinnen löste eine groß angelegte internationale Suchaktion aus. Die Geschichte aus realer Angst, einer Nachrichtensperre und wilden Gerüchten hat zwei Versionen

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026