Ukraine

Notfallhilfe für Juden

Nach einem Bombenangriff in der Region um Donezk Foto: dpa

Als Notfallhilfe für Juden in den umkämpften Zonen der Ost-Ukraine stellt die Organisation International Fellowship of Christians and Jews (IFCJ) zusätzlich knapp 600.000 Euro zur Verfügung.

Das berichtete die jüdische Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA) am Montag. Das Geld soll dem Bericht zufolge Juden aus Städten wie Donezk, Lugansk und Mariupol zur Verfügung stehen und für Medikamente, Suppenküchen, Unterkünfte und Sicherheitsmaßnahmen sorgen.

Angriff Der Chabad-Schaliach in Mariupol, Mendel Cohen, sagte der Nachrichtenagentur, in der Stadt lebten etwa 7000 Juden. Seit dem Raketenangriff auf den Markt der Stadt am 24. Januar, bei dem 30 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, haben jedoch viele Juden Mariupol verlassen.

Schätzungen zufolge hat die jüdische Gemeinde etwa 15 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Die Organisation IFCJ unterstützt jüdische Gemeinden auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion jährlich mit etwa 20 Millionen Euro. ja

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