Brooklyn

Mehr Sicherheit für jüdische Mädchenschule

Jüdische Mädchen in New York auf dem Weg zur einer orthodoxen Schule Foto: Flash 90

Nach den jüngsten Angriffen in den USA auf Synagogen in Pittsburgh und Poway sowie den Attentaten von El Paso und Dayton hat eine ultraorthodoxe jüdische Mädchenschule in Brooklyn ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. Die Einrichtung Bnos Menachem im chassidischen Viertel Crown Heights ist laut einem Bericht der »New York Post« die erste jüdische Schule in Brooklyn, die schwere Metalltüren eines israelischen Herstellers installiert.

attentäter Laut dem Hersteller Remo Security Doors ist es zwar möglich, dass eine Kugel durch die Tür dringt. Attentäter würden jedoch daran gehindert, in das Gebäude zu gelangen. »Keine Waffe wird diese Tür öffnen«, sagte der Präsident von Remo, Omer Barnes. Die Mutter einer Schülerin von Bnos Menachem sagte der Zeitung, sie sei sehr froh über die Maßnahmen. Die Schule denke »wirklich an die Sicherheit unserer Kinder«, wurde die Frau zitiert.

Laut einem Bericht der Jewish Telegraphic Agency (JTA) teilte die Polizei in New York im Mai 2019 mit, dass die Anzahl von Hassverbrechen in diesem Jahr beinahe doppelt so hoch sei wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Vorfälle, so JTA, seien antisemitisch motiviert. Insbesondere habe Crown Heights einen Höchststand an gewalttätigen antisemitischen Vorfällen erlebt.  ag

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