Brooklyn

Mehr Sicherheit für jüdische Mädchenschule

Jüdische Mädchen in New York auf dem Weg zur einer orthodoxen Schule Foto: Flash 90

Nach den jüngsten Angriffen in den USA auf Synagogen in Pittsburgh und Poway sowie den Attentaten von El Paso und Dayton hat eine ultraorthodoxe jüdische Mädchenschule in Brooklyn ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. Die Einrichtung Bnos Menachem im chassidischen Viertel Crown Heights ist laut einem Bericht der »New York Post« die erste jüdische Schule in Brooklyn, die schwere Metalltüren eines israelischen Herstellers installiert.

attentäter Laut dem Hersteller Remo Security Doors ist es zwar möglich, dass eine Kugel durch die Tür dringt. Attentäter würden jedoch daran gehindert, in das Gebäude zu gelangen. »Keine Waffe wird diese Tür öffnen«, sagte der Präsident von Remo, Omer Barnes. Die Mutter einer Schülerin von Bnos Menachem sagte der Zeitung, sie sei sehr froh über die Maßnahmen. Die Schule denke »wirklich an die Sicherheit unserer Kinder«, wurde die Frau zitiert.

Laut einem Bericht der Jewish Telegraphic Agency (JTA) teilte die Polizei in New York im Mai 2019 mit, dass die Anzahl von Hassverbrechen in diesem Jahr beinahe doppelt so hoch sei wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Vorfälle, so JTA, seien antisemitisch motiviert. Insbesondere habe Crown Heights einen Höchststand an gewalttätigen antisemitischen Vorfällen erlebt.  ag

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Herkunft und Sympathien der Spielerikone kursieren, erzählen die Söhne eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine andere, besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  16.07.2026 Aktualisiert

Justiz

Schweizer Comedian Hamza Raya wegen Rassismus angezeigt

Ein muslimischer Comedian und ein jüdischer Gastronom loten die Grenzen der Satire aus. Nun droht dem einen von beiden eine juristische Auseinandersetzung

von Nicole Dreyfus  15.07.2026

Jahrhundertzeugin

Wie eine Sintiza die Nazizeit überlebte und ihre Heiterkeit rettete

Frieda Daniels ist Hochseilartistin. Sie floh als Sintiza vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Als 93-jährige Zeitzeugin war sie nun in Heidelberg zu Gast. Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte

von Stefanie Ball  15.07.2026

Verschwörungsmythen

Messi: Im Visier von Antisemiten

Eine NGO, die in den sozialen Medien antisemitische Inhalte aufspürt, berichtet, dass Argentiniens Starspieler immer wieder Ziel von judenfeindlichen Verschwörungsmythen wird

 15.07.2026

New York

Ronald Lauder sucht Nachfolger

Der WJC-Präsident, Unternehmer und Philanthrop wirbt außerdem dafür, dass sich eine neue Generation wohlhabender Juden stärker für jüdisches Leben engagiert – durch Investitionen in Bildung

 15.07.2026

David Baddiel

»Inzwischen kann man Messi in den Griff bekommen«

Der britische Autor über das Halbfinale England vs Argentinien, seinen legendären Fußball-Song »Three Lions« und warum er immer noch glaubt, dass England gegen Argentinien gewinnen wird

von Katrin Richter  15.07.2026

Schweiz

Die gegen den Hass sprüht

Inna E. fühlt sich dem jüdischen Volk verbunden und macht gegen anti-israelische Graffitis mobil. Wenn die Behörden nicht reagieren, auch mit Farbe

von Peter Bollag  14.07.2026

Monaco

Zweitjüdischste Nation der Welt

Die kleine jüdische Gemeinschaft im Stadtstaat wächst. Immer mehr Jüdinnen und Juden entscheiden sich für das luxuriöse und sichere Fürstentum

von Mark Feldon  13.07.2026

New York

Jüdischer Vertreter kritisiert Bürgermeister Mamdani für Stadtkarte

Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in den USA hat New York eine Karte zu unterschiedlichen migrantischen Prägungen seiner Stadtteile herausgegeben. Juden wurden dabei offenbar nicht berücksichtigt

 12.07.2026