Brooklyn

Mehr Sicherheit für jüdische Mädchenschule

Jüdische Mädchen in New York auf dem Weg zur einer orthodoxen Schule Foto: Flash 90

Nach den jüngsten Angriffen in den USA auf Synagogen in Pittsburgh und Poway sowie den Attentaten von El Paso und Dayton hat eine ultraorthodoxe jüdische Mädchenschule in Brooklyn ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. Die Einrichtung Bnos Menachem im chassidischen Viertel Crown Heights ist laut einem Bericht der »New York Post« die erste jüdische Schule in Brooklyn, die schwere Metalltüren eines israelischen Herstellers installiert.

attentäter Laut dem Hersteller Remo Security Doors ist es zwar möglich, dass eine Kugel durch die Tür dringt. Attentäter würden jedoch daran gehindert, in das Gebäude zu gelangen. »Keine Waffe wird diese Tür öffnen«, sagte der Präsident von Remo, Omer Barnes. Die Mutter einer Schülerin von Bnos Menachem sagte der Zeitung, sie sei sehr froh über die Maßnahmen. Die Schule denke »wirklich an die Sicherheit unserer Kinder«, wurde die Frau zitiert.

Laut einem Bericht der Jewish Telegraphic Agency (JTA) teilte die Polizei in New York im Mai 2019 mit, dass die Anzahl von Hassverbrechen in diesem Jahr beinahe doppelt so hoch sei wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Vorfälle, so JTA, seien antisemitisch motiviert. Insbesondere habe Crown Heights einen Höchststand an gewalttätigen antisemitischen Vorfällen erlebt.  ag

Zürich / Washington

Neue alte Verstrickungen

US-Ermittler entdeckt Hunderte neue Konten der Credit Suisse mit NS-Bezug

 09.02.2026

Raumfahrt

Jessica Meir fliegt zur Internationalen Raumstation

Jessica Meir soll acht Monate im All verbringen. Diese Tour ist für sie dieses Mal emotional besonders herausfordernd, wie sie bei einer Pressekonferenz erzählte

 09.02.2026

USA

Werbespot gegen Antisemitismus beim Super Bowl

Beim Finale der amerikanischen Football-Liga NFL wird auch ein Clip gegen Judenhass gezeigt. Finanziert hat ihn der jüdische Besitzer der »New England Patriots«, die heute Abend gegen die »Seattle Seahawks« antreten

 08.02.2026

Alice Zaslavsky

»Hühnersuppe schmeckt nach Heimat«

Die Kochbuch-Autorin kam als Kind mit ihrer Familie aus Georgien nach Australien und kennt die jüdische Gemeinde von Bondi Beach. Ein Gespräch über Verbundenheit, Gerüche und Optimismus

von Katrin Richter  08.02.2026

Europa

Das Verbindende über das Trennende stellen

Rund 450 orthodoxe Rabbiner und Gäste aus den europäischen Gemeinden tagten in Jerusalem. Im Mittelpunkt standen weniger politische Debatten als vielmehr der Austausch über praktische Fragen

von Michael Thaidigsmann  07.02.2026

Basketball

Ein »All-Star« aus dem Kibbuz

Mit Deni Avdija schafft es erstmals ein Israeli in die NBA-Auswahl der USA

von Sabine Brandes  07.02.2026

Italien

Viererbob und Eisprinzessin

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina treten mindestens 16 israelische und jüdische Athleten an

von Sophie Albers Ben Chamo  06.02.2026

Frankreich

Haftbefehle wegen »Beihilfe zum Genozid«

Die Justiz wirft zwei französisch-israelischen Frauen vor, Hilfslieferungen in den Gazastreifen behindert zu haben

 05.02.2026

USA

»Get the fuck out of Minneapolis!«

Jacob Frey ist Bürgermeister der Stadt, die derzeit für das aggressive Vorgehen der ICE steht. Der Demokrat stellt sich energisch gegen die Immigrations-Politik von US-Präsident Donald Trump

von Eva Schweitzer  05.02.2026