Suceava in Rumänien ist mit knapp 100.000 Einwohnern die größte Stadt in der südlichen Bukowina. Das »Buchenland«, wie die Region auf Deutsch heißt, war einst Teil des Habsburger-Reichs und ist seit 1940, als die Sowjetunion den nördlichen Teil besetzte, zweigeteilt. Der Süden gehört zu Rumänien und damit zur Europäischen Union, der Norden mit der Hauptstadt Czernowitz zur Ukraine. Hier leben seit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 zahlreiche Binnenflüchtlinge, weil die Gegend im Südwesten des Landes als relativ sicher gilt.
Ukrainer können ohne Visum in die Europäische Union einreisen, die Grenze zu Rumänien ist offen, wird von den Grenzpolizisten beider Staaten allerdings penibel überwacht. Vor den Kontrollposten bilden sich immer wieder lange Staus. Auch zahlreiche Fahrzeuge mit deutschen Nummernschildern sind zu sehen. An Checkpoints halten ukrainische Soldaten Autos schon ein paar Kilometer vor der eigentlichen Grenze an. Sie wollen vor allem verhindern, dass sich Männer im wehrfähigen Alter dem Kriegsdienst durch Flucht ins Ausland entziehen.
Der Krieg ist für die Menschen auch hier allgegenwärtig
Auch wenn Chernivtsi, wie die Stadt auf Ukrainisch heißt, bislang von russischen Angriffen bis auf wenige Ausnahmen – bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus im Juli 2025 starben fünf Menschen – verschont geblieben ist, ist der Krieg für die Menschen auch hier allgegenwärtig. Mitten in der Altstadt, gegenüber der ehemaligen Hauptsynagoge, in der sich seit Sowjetzeiten ein Filmtheater befindet und das im Volksmund jetzt »Kinagoge« genannt wird, befindet sich das Rekrutierungsbüro der ukrainischen Armee. Zwei freundlich dreinschauende Soldaten in Kampfanzügen stehen davor. Obwohl Fotos von militärischen Einrichtungen eigentlich streng verboten sind, lassen sie sich auf Nachfrage gern ablichten.
Nur einen Steinwurf entfernt liegt der zentrale Gedenkort für die Kriegsopfer. Der Platz ist nach dem Nationaldichter und Maler Taras Schewtschenko benannt. Vor einer riesigen ukrainischen Flagge, der die zwölf Sterne der Europafahne beigefügt sind, wird der Toten des Krieges gedacht. Hunderte Fotos mit den Namen, Geburts- und Sterbedaten gefallener Czernowitzer Soldaten. Doch endet die Bilderserie bereits im Jahr 2021, also noch vor dem russischen Einfall in die gesamte Ukraine. Fast 4000 weitere Soldaten aus dem Oblast (Landkreis) Chernivtsi sind seitdem dem Krieg zum Opfer gefallen.
In der ehemaligen Hauptsynagoge befindet sich seit Sowjetzeiten ein Filmtheater.
Ein ähnliches Bild wie am Schewtschenko-Platz bietet sich an einer Grundschule etwas außerhalb der Stadt. Während auf dem Pausenhof kleine Kinder toben, stehen ein paar Meter weiter fünf Bildtafeln. Auf ihnen steht auf Ukrainisch zu lesen: »Wir erinnern an unsere Helden.« Abgebildet sind ehemalige Schüler, die im Kampf der Ukraine um Freiheit und Unabhängigkeit ihr Leben lassen mussten. Davor steht ein kleineres Schild: »Schätze das Leben!«, so heißt es darauf.
Anders als in Deutschland sind ukrainische Juden nicht vom Militärdienst befreit
Anders als in Deutschland sind ukrainische Juden nicht vom Militärdienst befreit. »Wir sind alle Ukrainer«, sagt denn auch Myhailo Krois. Er hat einen Sohn, der seit fünf Jahren Dienst in der ukrainischen Armee leistet. Eigentlich sei er wegen eines körperlichen Gebrechens freigestellt gewesen. »Aber dann hat er sich freiwillig gemeldet«, sagt Krois. Sein Sohn sei schon in Saporischschja eingesetzt gewesen und war an der Befreiung von Cherson beteiligt.
»Vor Kurzem wurde er zum Oberleutnant befördert«, erzählt der Vater. Im Winter 2022/23 kämpfte der heute 30-Jährige in der Kleinstadt Bachmut bei Donezk. Es war die verlustreichste Schlacht in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach vorsichtigen Schätzungen kamen in Bachmut zwischen 20.000 und 30.000 ukrainische und russische Soldaten und mehrere Tausend Zivilisten ums Leben.
Die russische Sprache spricht Myhailo Krois nach dem russischen Überfall auf die Ukraine nur noch ungern, und er ist nicht der Einzige. Viele ursprünglich russischsprachige Ukrainer lernen nun die Landessprache.
Krois kümmert sich mit vollem Einsatz um die Pflege des jüdischen Kulturerbes. Das ist keine kleine Aufgabe. Vor dem Ersten Weltkrieg, als die gesamte Bukowina noch zur k.u.k. Monarchie gehörte, waren fast 40 Prozent der Stadtbevölkerung jüdisch. Es gab Dutzende Synagogen und Gemeindeeinrichtungen. Während in Czernowitz eher assimilierte Juden lebten, entstand ein paar Kilometer nördlich in Sadagora (Sadhora) ein bedeutendes Zentrum des chassidischen Judentums.
Die prunkvollste und größte Synagoge dort ist die 1881 fertiggestellte chassidische Schul
Die prunkvollste und größte Synagoge dort ist die 1881 fertiggestellte chassidische Schul. Sie wurde mit roten Klinkersteinen im maurischen Stil von den Anhängern des Rabbiners Israel Friedmann (1797–1850) gebaut und fasst bis zu 1000 Beter. Bis heute gilt der Zaddik seinen Anhängern als »Wunderrabbi« und als »Heiliger von Ruschyn«. Seine eigene Abstammung führte Friedmann bis zum biblischen König David zurück. Nach seinem Tod wurde er selbst zum Stammvater gleich mehrerer chassidischer Gruppierungen, deren Mitglieder heute in aller Welt verstreut sind.
Zu Sowjetzeiten, als jüdisches Leben vom kommunistischen Regime unterdrückt war, wurde die Synagoge in Sadagora als Metallwarenfabrik genutzt. Vor einigen Jahren sammelten die Anhänger des Rebben weltweit Spenden, um das Gebäude zu restaurieren. 2016 war es geschafft. Im November 2025 drang ein offenbar geistig verwirrter Mann in die Synagoge ein und steckte einen Bücherstapel in Brand, was zu schweren Schäden im Inneren des Gotteshauses führte. Aktuell wird es von Myhailo Krois und seinen Mitstreitern wieder instandgesetzt.
Ein paar Kilometer entfernt, neben der bereits erwähnten Grundschule, liegen nicht nur Israel Friedmann und seine Nachfahren begraben, sondern auch viele weitere Chassidim. Der jüdische Friedhof ist ein Magnet für Pilger aus der Ruschyn-Community.
Treffen mit Vertretern örtlicher jüdischer Gemeinden und Organisationen
Es geht zurück nach Czernowitz. Das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt, das zum Teil noch aus der Habsburgerzeit stammt, schüttelt die Passagiere an Bord des Minibusses kräftig durch. Nach einem Mittagessen im einzigen koscheren Restaurant der Stadt empfängt der Chabad-Rabbiner die Besucher in der Synagoge, die sich im selben Gebäude befindet, und bläst das Schofar. Im Anschluss trifft die Delegation aus Deutschland Vertreter örtlicher jüdischer Gemeinden und Organisationen. Viele von ihnen stammen nicht aus der Region, sondern sind Binnenflüchtlinge aus der Hauptstadt oder den östlichen Landesteilen.
Aron Schuster, Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), hört den Schilderungen aufmerksam zu und hakt mehrmals nach. Seine Eindrücke fasst er anschließend so zusammen: »Wenn man durch die Fußgängerzone von Czernowitz spaziert, merkt man nicht gleich, dass sich das Land in einem existenziellen Krieg befindet. Aber wenn man mit den Menschen ins Gespräch kommt, spürt man sofort, welch gravierende Auswirkungen das alles auf ihr Leben hat.«
»Die Menschen wirken sehr resilient und getragen vom Zusammenhalt.«
Aron Schuster
In der Tat, verzweifelt scheinen die Gesprächspartner in Czernowitz auf den ersten Blick nicht. »Sie wirkten auf mich sehr resilient und getragen von einem starken generations- und organisationsübergreifenden Zusammenhalt«, sagt Schuster. »Wir haben unsere Fremdwahrnehmung davon, wie so ein Land im Kriegszustand funktioniert. Aber die deckt sich nicht immer mit der Realität, wie in den Gesprächen sehr eindrücklich deutlich geworden ist.«
Wie sehr die Ukrainer und vor allem die Jüngeren unter dem Krieg leiden, wird der ZWST-Gruppe in einem Kinderkrankenhaus deutlich. Die ärztliche Leiterin der Klinik, Ilona Harmanska, führt die Besucher durch die Einrichtung. Auf dem Arm hält sie dabei ihren Hund Multik, der nicht nur die jungen Patienten der Klinik, sondern auch die deutschen Besucher sofort in seinen Bann zieht. Harmanska bekam Multik als Welpen von geflüchteten Ukrainern geschenkt und zog ihn groß.
Prall gefüllte Tüten mit Süßigkeiten zu Rosch Haschana für die Kinder
Vor dem Krankenhaus bekommen die Kinder prall gefüllte Tüten mit Süßigkeiten zu Rosch Haschana. Drinnen überreicht Aron Schuster dem Klinikdirektor einen Spendenscheck der ZWST über mehrere Tausend Euro. Währenddessen gibt die rumänische Psychotherapeutin Gianina Mamciuc ihren ukrainischen Kolleginnen ein Training. Mamciuc stammt aus Suceava. Von dort aus koordiniert sie seit einigen Jahren die Aktivitäten von OlamAid in Rumänien und in Moldawien für ukrainische Geflüchtete.
In einem Haus in ihrer Heimatstadt baute die 47-Jährige, die einst einen Kindergarten leitete, gemeinsam mit den Neuankömmlingen einen »Hub« auf, in dem Geflüchtete Unterstützung für den Alltag und psychosoziale Hilfe erhalten, aber auch in Eigenregie kulturelle Aktivitäten organisieren. »Wir haben das Haus binnen 24 Stunden hergerichtet. Die Kinder haben die Wände gestrichen. Alle haben mitgeholfen«, berichtet sie beim Empfang der ZWST-Delegation in Suceava, der am Vorabend der Fahrt nach Czernowitz stattfand. Einige der ukrainischen Kinder, aus denen mittlerweile fast erwachsene Teenager geworden seien, wie Mamciuc augenzwinkernd anmerkt, helfen bei der Bewirtung der Gäste.
Das Haus in Suceava ist nach vier Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt nicht nur für ukrainische Geflüchtete geworden. In Moldawien und Rumänien genießen viele Geflüchtete zwar vorübergehenden Schutz, sind aber oft ausgeschlossen von den nationalen Sozialsystemen und aufgrund sprachlicher Barrieren oft nicht in der Lage, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
Dem Gastland Rumänien etwas zurückgeben
Gianina Mamciuc berichtet stolz, dass die in Suceava lebenden Ukrainer ihrem Gastland Rumänien bereits etwas zurückgeben konnten. Als die Region im Sommer 2025 von schweren Überschwemmungen heimgesucht wurde, halfen Geflüchtete tatkräftig mit bei den Aufräumarbeiten.
Am nächsten Morgen fährt die Gruppe in die Ukraine. Auch Gianina Mamciuc ist mit dabei. Obwohl Czernowitz und Suceava nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt liegen, ist es ihr erster Besuch im Nachbarland. Die Übersetzung ihrer Präsentation in der Kinderklinik übernimmt die Ukrainerin Aliona Kabanova. Sie ist wie Hunderttausende andere Ukrainer 2022 nach Rumänien geflohen. Dort lernte sie Mamciuc kennen und engagiert sich seitdem mit ihr zusammen bei der Integration ihrer Landsleute in Suceava.
Auch Artur Aheiev ist hierhergekommen. Er stammt aus der Ostukraine und ist ebenfalls für OlamAid tätig. Als russische Truppen im Februar 2022 die Ukraine angriffen, befand er sich zufällig in Deutschland. Nach Czernowitz konnte Aheiev die ZWST-Delegation nicht begleiten: Er ist im wehrfähigen Alter und würde mutmaßlich an die Front geschickt.
OlamAid wurde unter dem Namen »IsraAid Germany« mit Anbindung an die ZWST ins Leben gerufen
OlamAid wurde vor zehn Jahren unter dem Namen »IsraAid Germany« mit Anbindung an die ZWST ins Leben gerufen. Als eine der ersten Initiativen wurde ein Programm für interkulturelle psychische und psychosoziale Hilfe entwickelt. Die Organisation, die seit 2024 OlamAid heißt, war auch eine Antwort auf die Flüchtlingskrise 2015/16, als mehr als eine Million Flüchtlinge und Asylsuchende nach Deutschland kamen. 2018 wurde das gemeinsame Projekt »Brückenbau« von Zentralwohlfahrtsstelle und IsraAID Germany von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Nationalen Integrationspreis ausgezeichnet. Mithilfe finanzieller Mittel des Hilfsbündnisses »Aktion Deutschland Hilft«, dem neben der ZWST zahlreiche weitere Organisationen angehören, konnten neue humanitäre Hilfsprojekte angestoßen werden.
Der Name OlamAid, auf Deutsch »Hilfe für die Welt«, ist dabei Programm. Projekte führt die in Berlin ansässige Organisation nicht nur zugunsten vulnerabler jüdischer Gemeinden durch, sondern über konfessionelle und ethnische Grenzen hinweg. So war sie auch zugunsten der Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 aktiv. In Israel wurden nach dem 7. Oktober 2023 mehrere Resilienz-Zentren aufgebaut. Aktuell plant der international gut vernetzte OlamAid-Geschäftsführer Gal Rachman Aktivitäten in Nepal. Dort kamen vor einigen Wochen bei einer Sturzflut Tausende Menschen ums Leben.
Bereits vor der russischen Invasion habe man bei der ZWST darüber nachgedacht, gemeinsam mit OlamAid die jüdischen Gemeinden im Land mehr zu unterstützen – vor allem jene, die nach 2014 Binnengeflüchtete aus der Donbass-Region aufgenommen hatten, sagt Aron Schuster. 2021 sei dann ein Netzwerk aufgebaut worden, das es OlamAid ermöglicht habe, im Februar 2022 sofort aktiv zu werden, um Kriegsflüchtlingen zu helfen.
»Alle rechnen mit einem sehr schwierigen Winter, insbesondere in Kyjiw und im Osten.«
Eyal Dali
Eyal Dali spielt für die Aktivitäten in der Ukraine eine tragende Rolle. Vor der Vollinvasion 2022 hatte er eine Zeit lang in Kyjiw gelebt, jetzt in Berlin. Seit 2023 ist er bei OlamAid. Die Ukraine, so sagt er, sei zu seiner zweiten Heimat geworden – trotz des Krieges. Regelmäßig bereist Dali das Land – auch jene Regionen, in denen es weitaus gefährlicher ist als in Czernowitz. »Aufgrund des dringenden Bedarfs an Sicherheit habe ich ein Projekt zur Schaffung von Schutzräumen für örtliche Gemeinschaften entwickelt, die zum einen als Notfallunterkünfte, zum anderen aber auch als Gemeinschaftsräume dienen können«, sagt er. Nach Angriffen auf Kyjiw, darunter auf ein Kinderkrankenhaus, besorgte OlamAid Reparaturmaterialien und Schutzausrüstung.
Stolz auf das bislang Geleistete
Wenn er auf die vergangenen Jahre zurückschaue, sei er sehr stolz auf das bislang Geleistete. Aber Dali blickt mit sorgenvoller Miene in die Zukunft. »Alle rechnen mit einem sehr schwierigen Winter, insbesondere in Kyjiw und im Osten, wo der Alltag für die Menschen sehr hart ist.« Sorge bereitet ihm auch, dass die Mittel für humanitäre Projekte seitens der europäischen Partner zurückgehen. »Das führt dazu, dass Initiativen eingestellt werden müssen, obwohl die Zahl der Menschen in Not nicht abnimmt.«
Das Team von OlamAid bereite sich so gut wie möglich auf die kommenden Monate vor und werde alles in seiner Macht Stehende tun, um die Menschen weiterhin zu unterstützen. Dass die Unterstützung der Ukraine gerade für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland von besonderer Wichtigkeit ist, sei kein Zufall, betonen die ZWST-Vertreter unisono. »Knapp die Hälfte der Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland hat biografische Wurzeln in der heutigen Ukraine«, sagt Aron Schuster. »Die Verbindungen sind sehr eng.«
Dazu gehört auch ZWST-Mitarbeiterin Larissa Karwin. Die gebürtige Czernowitzerin kam in den 90er-Jahren als Kontingentflüchtling nach Deutschland. Beim Besuch in Czernowitz und Suceava war sie mit dabei. Die Fahrt in die alte Heimat sei für sie mehr als nur eine Auslandsreise gewesen. »Es war ein Wechselbad der Gefühle«, sagt Karwin. »Einerseits empfand ich Wut und Hilflosigkeit angesichts des Krieges in der Ukraine, andererseits aber auch großen Stolz auf mein starkes und mutiges Volk. Trotz des Krieges haben die Leute ihre Menschlichkeit bewahrt: Sie sind warmherzig, solidarisch und hilfsbereit.«
Beim Treffen der jüdischen Vertreter saß Karwin zufällig neben zwei Frauen, die sich bei der jüdischen Wohlfahrtsorganisation Hesed in Czernowitz engagieren. »Meine Mutter arbeitete früher, vor unserer Ausreise nach Deutschland, dort. Auch nach der Ankunft in Deutschland hat sie dieses Engagement fortgesetzt. Sie half Menschen, wo immer sie konnte. Und heute arbeite auch ich in einer jüdischen Wohlfahrtsorganisation in Deutschland. Ich habe ein Gefühl des Stolzes, weil ich auf meine Weise die Arbeit meiner Mutter weiterführe. Gemäß dem jüdischen Prinzip ›Lʼdor vador‹ – von Generation zu Generation.«