Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Das Haupttor des früheren Konzentrationslagers Auschwitz Birkenau Foto: picture alliance / imageBROKER

Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor einer gefälschten Webseite unter der Adresse auschwitz.mom. Wer eine Eintrittskarte buchen wolle, solle dies keinesfalls über diese Seite tun und dort auch keine persönlichen oder finanziellen Daten hinterlegen, erklärte die Gedenkstätte am Dienstag auf X (ehemals Twitter). Karten können ausschließlich über die offizielle Webseite der Gedenkstätte visit.auschwitz.org erworben werden.

2025 haben 1,9 Millionen Menschen das ehemalige deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz besucht. Weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Betrugsversuchen gekommen war, hat die Gedenkstätte zuletzt Anfang des Jahres betont, sie arbeite nicht mit externen Stellen zusammen und übernehme auch keine Verantwortung für stornierte Eintrittskarten dieser Anbieter.

Das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers wurde 1947 auf Beschluss des polnischen Parlaments gegründet. Errichtet wurde das KZ von den Nationalsozialisten während der deutschen Besatzung Polens seit Mai 1940 in einem Vorort der Stadt Auschwitz (heute Oswiecim). In dem Vernichtungslager wurden mehr als eine Million Menschen ermordet, vor allem Jüdinnen und Juden aus verschiedenen, von den Nazis besetzten Ländern. Auschwitz wurde zum Symbol für den Holocaust.

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