USA

Gebete unter freiem Himmel

Jersey City im Bundesstaat New Jersey: Die Region war die erste, in der jüdische Institutionen wegen der Ausbreitung des Coronavirus im März einen Lockdown praktiziert hatten. Foto: imago images/ZUMA Wire

In Bergen County im US-Bundesstaat New Jersey könnte es Anfang Juni wieder gemeinschaftliche jüdische Gebete geben – allerdings nur unter freiem Himmel.

Das schrieb die Bergen County Rabbinical Association am Wochenende in einem Brief, aus dem die Jewish Telegraphic Agency (JTA) Auszüge veröffentlichte.

MASKEN Die Region war die erste, in der jüdische Institutionen wegen der Ausbreitung des Coronavirus im März einen Lockdown praktiziert hatten. In dem Schreiben von Sonntag hieß es, »Outdoor-Minjanim« seien ab dem 4. Juni denkbar.

Gottesdienste könnten nur im Freien abgehalten werden, unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mund-Nase-Masken für die Teilnehmer.

Die Rabbiner teilten mit, die Beteiligung sei jeder einzelnen Synagoge und jedem einzelnen Rabbiner überlassen. Die Minjanim (ein Quorum von zehn Betern) würden durch die jeweiligen  Synagogen organisiert.

»MINJAN-HOPPING« Teilnehmer müssten ihrem Minjan treu bleiben, ein »Minjan-Hopping« von Tag zu Tag sei nicht vorgesehen.

Es sei sehr wichtig, dass sich alle Teilnehmer an die Vorschriften hielten, ansonsten könnten die Minjanim nicht mehr stattfinden, betonten die Rabbiner. ag

Österreich

Bericht: Wien wird zur Anlaufstelle für deutsche Juden

Wien als sicherer Hafen für Juden? Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu

 20.09.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026