Justiz

Epstein-Vertraute soll Freitag vor Gericht

Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell Foto: imago

Justiz

Epstein-Vertraute soll Freitag vor Gericht

Ghislaine Maxwell soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft am Freitag vor Gericht in New York erscheinen

 06.07.2020 12:55 Uhr

Die mutmaßliche Komplizin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft am Freitag vor Gericht in New York erscheinen.

In einem Brief an den Richter teilten die Staatsanwälte am Sonntag mit, sie hätten mit Maxwells Verteidigung kommuniziert, die eine Anhörung am Freitag befürwortete. Die schriftlichen Argumente beider Seiten sollen am Donnerstag und Freitag eingereicht werden.

Die 58-jährige Maxwell war am Donnerstag in New Hampshire festgenommen worden. Ihr wird vorgeworfen, zwischen 1994 und 1997 Beihilfe zu Epsteins Verbrechen geleistet zu haben, indem sie geholfen habe, Minderjährige zu finden, sie zu umwerben und letztlich zu missbrauchen. Die Mädchen seien bis zu 14 Jahre jung gewesen.

Der 66 Jahre alte Jeffrey Epstein hatte sich im Sommer 2019 selbst getötet, als er in New York im Gefängnis auf einen Prozess wegen Sexhandels wartete. Die Britin Maxwell lebte jahrelang mit Epstein zusammen und war eine häufige Begleiterin auf seinen Reisen um die Welt.

Viele Frauen haben sie beschuldigt, sie für Massagen für Epstein rekrutiert zu haben, während denen er sie zum Sex gezwungen habe. dpa

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  04.04.2026

USA

So wild wie Doja Cat

Sie ist der einzige weibliche jüdische R&B-Superstar – und eine der erfolgreichsten Rapperinnen unserer Zeit

von Sarah Thalia Pines  04.04.2026

London

Jüdische Londoner fühlen sich von Aktivisten eingeschüchtert

Rund 40 Personen seien in ein jüdisch geprägtes Wohngebiet gezogen, hätten Parolen wie »Völkermord« skandiert und gefordert, der Staat Israel müsse verschwinden, sagen Augenzeugen

 01.04.2026

Nepal

Sederabend auf Rekordniveau

Wie Kathmandu zur Bühne einer der größten Pessachfeiern der Welt wurde

von Matthias Messmer  31.03.2026

Winnipeg

Jüdischer Anti-Zionist wird Chef der sozialdemokratischen NDP

Avi Lewis delegitimiere einen wesentlichen Teil jüdischer Identität, sagen jüdische Organisationen in Kanada

 31.03.2026

Österreich

Hamas-Narrative im ORF?

Für die Österreichische Medienbehörde ist klar, dass der ORF den Krieg im Gazastreifen in einer ausgestrahlten TV-Dokumentation verzerrt hat

von Nicole Dreyfus  30.03.2026

Porträt

Challa vom Prinzen

Idan Chabasov wurde mit seinen kunstvollen Zopfkreationen auf Instagram berühmt. Sein simples Rezept: Mehl, Wasser, Hefe und Verbundenheit zur jüdischen Gemeinschaft. Seine ersten Challot hat er in Berlin gebacken

von Nicole Dreyfus  29.03.2026

Gesa Ederberg

»Globaler und vielfältiger«

Die Berliner Rabbinerin über ihre neue Präsidentschaft der »Rabbinical Assembly«, amerikanische Kollegen und europäischen Elan

von Mascha Malburg  29.03.2026