New York

WeWork-Chef zurückgetreten

Adam Neumann Foto: dpa

Der Vorstandschef des Büroraum-Anbieters WeWork, Adam Neumann, nimmt unter dem Druck einflussreicher Investoren seinen Hut. Die Konzernspitze übernehmen mit sofortiger Wirkung die WeWork-Manager Artie Minson und Sebastian Gunningham, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte. Neumann soll aber immerhin den Posten als Vorsitzender des Verwaltungsrats behalten.

Kritik Neumann war stark in die Kritik geraten, nachdem ambitionierte Pläne für einen Börsengang in einem Debakel endeten. Das Aktiendebüt, das eigentlich diese Woche stattfinden sollte, musste wegen mangelnden Anlegerinteresses bis auf Weiteres verschoben werden. Zweifel an WeWorks verlustreichem Geschäftsmodell, aber auch an der Machtfülle von Mitgründer Neumann hatten Investoren die Laune verdorben.

Laut US-Medien zählte das 2010 gegründete Unternehmen im Januar noch mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar zu den wertvollsten Start-ups der Welt. Bevor der Börsengang verschoben wurde, soll die Bewertung nur noch zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar gelegen haben.

WeWork ist darauf spezialisiert, anderen Unternehmen langfristig angemietete Immobilien zur Verfügung zu stellen.  dpa

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