Sicherheitsberater

US-Gesandter reist nach Israel

Jake Sullivan, NationalerSicherheitsberater des Weißen Hauses Foto: imago images/ZUMA Wire

Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, will noch diese Woche nach Israel und ins Westjordanland reisen. Sullivan wolle in Jerusalem unter anderen Ministerpräsident Naftali Bennett treffen, sagte ein hoher Regierungsvertreter am Montag in Washington (Ortszeit). Ein zentrales Gesprächsthema werde die Bedrohung durch den Iran sein.

ATOMPROGRAMM »Wir teilen mit unseren israelischen Partnern die tiefe Besorgnis über die Fortschritte im Nuklearprogramm des Irans«, sagte der Beamte. Israel und die USA seien fest entschlossen, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Bei Sullivans Besuch werde das Engagement der USA für die Sicherheit Israels bekräftigt.

Sullivan wolle außerdem Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah im Westjordanland treffen, hieß es weiter. Bei dem Treffen solle es vor allem um die Förderung von Frieden und Sicherheit für Palästinenser und Israelis gleichermaßen gehen. dpa

Militär

Gefährlicher Schwarm

Experte Danny Orbach über neue Technologie in der Kriegsführung, Herausforderungen beim Zivilschutz und den Drohnenfund in Leipzig

von Sabine Brandes  13.08.2026

Nachrichten

Warnung, Netzwerke, Jahrzeit

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  13.08.2026

Washington D.C./Jerusalem

USA weisen Katz wegen Aussagen zu israelischer Präsenz im Südlibanon zurecht

Der israelische Verteidigungsminister hatte angekündigt, die Armee werde auf absehbare Zeit im Südlibanon bleiben

 13.08.2026

Jerusalem

Huckabee verurteilt Angriffe auf palästinensisch-amerikanische Familie im Westjordanland

»Die Handlungen derjenigen, die dies dem Haus dieser Familie antun, sind kriminell«, erklärt der US-Botschafter

 13.08.2026

Die iranische Atomanlage Fordo vor den amerikanischen Angriffen

Iranisches Atomprogramm

Fordo: Der Mossad war da

Yossi Cohen leitete den israelischen Auslandsgeheimdienst von 2015 bis 2021. Unter seiner Ära hätten israelische Spione die iranische Atomanlage Fordo mehrmals in Augenschein genommen

 12.08.2026

Israel

Tel Aviv bekommt offiziell einen »Geiselplatz«

Der Platz vor dem Kunstmuseum der israelischen Metropole wurde zum Sammelort für alle, die ihre Solidarität mit den Geiseln in Gaza ausdrücken wollten. An diese dramatische Zeit soll nun seine offizielle Umbenennung erinnern

von Andrea Krogmann  12.08.2026

Kommentar

UNRWA: Fakten statt Tabus

Warum Kritik am Palästinenserhilfswerk auf Schweigen und Ablehnung stößt

von Duki Dror  12.08.2026

Tel Aviv/Gaza/Brüssel

Israel verlängert zwei EU-Missionen in Palästinensergebieten

Die EU hilft bei der Ausbildung palästinensischer Polizisten und der Überwachung des Rafah-Grenzübergangs. Beide EU-Missionen können nun aus Sicht Israels bis 2027 weitergehen

von Cindy Riechau  12.08.2026

Eskalation

Israelisches Ministerium droht mit Schließung heiliger Stätten

Kein Geld, kein Service: Weil ein Haushaltsstopp auch den Betrieb heiliger Stätten betrifft, droht das zuständige Religionsministerium in Israel mit Schließungen - wenige Wochen vor den höchsten Feiertagen

 12.08.2026