Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird seine geplante Reise in die Vereinigten Staaten vorerst nicht antreten. Das Büro des Regierungschefs teilte am mit, der Aufschub hänge unmittelbar mit der Verschiebung der Trauerfeier für den früheren US-Senator Lindsey Graham zusammen, die nun erst Ende des Monats stattfinden soll.
Ursprünglich hatte Netanjahu vorgehabt, bereits am Samstagabend nach Washington zu fliegen, um sowohl an Grahams Beisetzung teilzunehmen als auch mit US-Präsident Donald Trump zusammenzutreffen.
Nach Angaben von mit der Planung vertrauten Quellen gegenüber der »Jerusalem Post« war ursprünglich vorgesehen, dass sich Netanjahu bis einschließlich Dienstag in der amerikanischen Hauptstadt aufhält. Ein detailliertes Besuchsprogramm sei zum Zeitpunkt der Berichterstattung allerdings noch nicht offiziell festgelegt gewesen.
Die nun verschobene Reise wäre zugleich der erste offizielle Besuch Netanjahus in Washington seit Beginn des jüngsten Krieges zwischen Israel und dem Iran gewesen. Zuletzt war der Ministerpräsident im Februar in die US-Hauptstadt gereist.
Erst kürzlich hatte Netanjahu telefonisch Kontakt zu Trump aufgenommen, um ihm anlässlich des 250. Jahrestags der Vereinigten Staaten zu gratulieren. Bei diesem Gespräch sollen sich beide Staatschefs darauf verständigt haben, sich »bald zu treffen«. im