Tel Aviv

Nach Unfall für tot erklärt - jetzt Mutter von drei Kindern

Das Beilinson-Krankenhaus in Petach Tikva Foto: copyright (c) Flash90 2026

Eine Israelin, die als 17-Jährige nach einem schweren Autounfall zunächst für tot erklärt worden war, hat in diesem Monat ihr drittes Kind zur Welt gebracht. Das Baby wurde im Beilinson-Krankenhaus bei Tel Aviv geboren - jenem Krankenhaus, in das die damals schwer verletzte Jugendliche 2009 nach dem Unfall eingeliefert worden war, wie ein Sprecher der Klinik bestätigte.

Wie »Ynet« berichtete, war ihre ältere Schwester Hebamme bei der Geburt. Sie war 2009 zum Unfallort geeilt und wurde Zeugin der dramatischen Ereignisse, bei denen die 17-Jährige zunächst für tot erklärt worden war.

Ein Rettungssanitäter, der auf dem Weg zu einem anderen Einsatz war, hatte über Funk zufällig von dem Unfall mit zwei verletzten Teenagern gehört. Er änderte daraufhin seine Route, fuhr zum Unfallort und weigerte sich, die für tot erklärte Jugendliche aufzugeben. Rund 40 Minuten kämpfte er um ihre Wiederbelebung. Nachdem ihr Puls zurückgekehrt war, konnte sie ins Krankenhaus gebracht werden. Anschließend erholte sie sich von dem schweren Unfall.

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»Im Radio wurde schon über eine Tote bei einem Verkehrsunfall berichtet«, erinnerte sich ihre Schwester an die traumatischen Ereignisse vor 17 Jahren. Nun erlebte sie im selben Krankenhaus einen ganz anderen Moment: Sie half ihrer Schwester bei der Geburt ihres dritten Kindes.

»Das war meine dritte Geburt, und Gott sei Dank verlief sie nach zwei wirklich nicht einfachen Geburten diesmal ohne Komplikationen«, sagte die Mutter. dpa

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