Israel

Israelreisende brauchen ab August ein Visum

Reisende am Flughafen Ben Gurion Foto: copyright (c) Flash90 2022


Ab August 2024 benötigen Touristen vor der Einreise nach Israel ein gültiges Visum beziehungsweise eine sogenannte ETA-IL-Genehmigung. Letztere gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer, die bisher kein Visum für Israel brauchten. Diese Art der Visa werden bisher vor allem von Reisenden in die USA verlangt.

Der neue Prozess soll Touristen die Einreise erleichtern, heißt es aus dem israelischen Tourismusministerium. Die Reisenden müssten online den Antrag ausfüllen und würden dann vor der Abreise per E-Mail eine ETA-Bestätigung, von der man weder einen Ausdruck noch eine digitale Version benötige. Denn die persönlichen Daten würden automatisch digital im israelischen System gespeichert.

Bei der Einreise müsse dann lediglich der Reisepass an einem der 50 Automaten im Flughafen Ben-Gurion gescannt werden. Das lange Warten an den Countern für die Passkontrolle entfalle damit, und der Reisende könne direkt zur Halle mit den Gepäckbändern gehen. Auch die Beantwortung eventueller Fragen bei der Passkontrolle entfalle.

Die neue Genehmigung kostet 25 Schekel, was etwa 6,30 Euro entspricht und berechtigt zu Aufenthalten im Land von bis zu 90 Tagen. Sie bleibt bis zu zwei Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig. ja

Essay

Erinnerungen an Schawuot in Be’eri

Unsere Autorin ist in dem Kibbuz aufgewachsen, der durch das Massaker traurige Bekanntheit erlangte. Eines der prägendsten Feste ihrer Kindheit war das Wochenfest – wird jene Freude je wieder zurückkehren?

von Eshkar Eldan Cohen  21.05.2026

Wahlen

Arabisch-israelisches Zünglein an der Waage?

Der Aktivist Yoseph Haddad will den Sprung in die Politik wagen und könnte im festgefahrenen Rennen um die Knesset entscheidend sein

von Sabine Brandes  21.05.2026

Aschkelon

Israel schiebt Hunderte Flottillen-Aktivisten ab

Während die ausländischen Flottillenaktivisten vom Flughafen Ramon aus ausgeflogen werden, steht die israelische Teilnehmerin Zohar Regev in Aschkelon vor Gericht

 21.05.2026

Jerusalem

»Nicht das Gesicht Israels«: Sturm der Entrüstung gegen Ben-Gvir

Der rechtsextreme Politiker steht in der Kritik, weil er ein Video veröffentlichte, in dem Aktivisten der Gaza-Flotille gedemütigt werden. Auch Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von seinem Minister

von Sabine Brandes  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Meinung

Das entspricht nicht der Essenz unseres Landes!

Man muss keine Sympathie für die Aktivisten der Gaza-Flotille haben, um die Art abzulehnen, wie Itamar Ben-Gvir mit ihnen umgegangen ist. Der Minister hat dem Ansehen Israels geschadet

von Sarah Cohen-Fantl  21.05.2026

Herzliya

Israelische Studie: Sexy Profilbilder können Dating-Erfolg mindern

Eine Untersuchung der Reichman University zeigt: Stark sexualisierte Fotos in Dating-Profilen erzeugen zwar Aufmerksamkeit, schmälern aber die Chancen auf eine ernsthafte Beziehung

 21.05.2026

Würdigung

»Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen«

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt in seiner Laudatio auf die Jüdische Allgemeine die Verdienste der Redaktion - und ihren Mut

von Abraham Lehrer  21.05.2026