Nahost

Iran greift Golfstaaten an

Irakische Kurden inspizieren Anfang März ein Haus in Erbil, das von einer iranischen Drohne getroffen wurde. Immer wieder attackiert der Iran im laufenden Krieg auch die Kurden. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Inmitten des Iran-Kriegs bleiben auch die Golfstaaten Ziel von Angriffen.  Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben nach Ziele im Irak angegriffen. In Erbil, Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, sei bei einem Drohnenangriff ein US-Stützpunkt attackiert worden, berichtete der staatliche iranische Rundfunk.

Die Vereinigten Arabische Emirate gaben bekannt, erneut zahlreiche Angriffe abgewehrt zu haben. Die Luftverteidigung habe sechs ballistische Raketen abgefangen, eine sei auf emiratischen Boden gelandet, teilte das Verteidigungsministerium mit. Außerdem seien 131 Drohnen geortet worden. Auch davon sei ein Großteil abgefangen worden. Mutmaßlich stammen die Geschosse und Drohnen aus dem Iran, der seit Samstag von Israel und den USA von Angriffen überzogen wird. 

In der Hauptstadt Abu Dhabi seien sechs Personen durch herabfallende Trümmerteile beim Abfangen von Drohnen verletzt worden, teilte das Medienbüro der Stadt mit. 

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Laut Verteidigungsministerium wurden in den VAE seit Ausbruch des Iran-Kriegs am Samstag mehr als 1.000 Drohnen abgefangen. Außerdem seien fast 200 abgefeuerte Raketen in Richtung der Emirate registriert worden. Auch davon sei ein Großteil abgefangen worden.

Auch das katarische Verteidigungsministerium teilte mit, erneut Angriffe abgewehrt zu haben. 13 von 14 Raketen seien abgefangen worden, eine Rakete sei im Wasser niedergegangen, hieß es. Zudem seien vier iranische Drohnen abgefangen worden. In der Hauptstadt Doha waren wieder mehrere Explosionen zu hören. Die US-Botschaft in Katar teilte mit, das Innenministerium habe die Evakuierung der Anwohner in der Nähe des Botschaftsgebäudes angeordnet. dpa

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