Maccabiah 2026

Deutsche Delegation steht fest

Das deutsche Team bei der Eröffnung der Maccabiah im Juli 2022 Foto: Herbert Wirtz

Mit einer Delegation von circa 170 Athletinnen, Athleten und Offiziellen wird Makkabi Deutschland zur Maccabiah 2026 nach Israel reisen. Für den jüdischen Sportverband sei die Teilnahme in diesem Jahr mehr als eine organisatorische Selbstverständlichkeit, hieß es in einer Pressemitteilung: Sie sei Ausdruck »enger Verbundenheit mit der internationalen jüdischen Gemeinschaft und mit Israel«.

»Die Maccabiah war immer ein Ort der Begegnung, des sportlichen Wettbewerbs und des internationalen Austauschs. Nach dem 7. Oktober 2023 und der Verschiebung der Spiele im vergangenen Jahr wird sie zugleich zu einem Symbol für Solidarität, Hoffnung und das Fortbestehen jüdischen Lebens«, betont Alon Meyer, der Präsident des jüdischen Sportvereins.

Ausdruck von Identität

Die Maccabiah gilt als das größte jüdische Sportevent der Welt und bringt alle vier Jahre tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen Ländern in Israel zusammen. Für viele Athletinnen und Athleten ist sie weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – sie ist Ausdruck von Identität, Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Im vergangenen Jahr wurde die 22. Maccabiah knapp einen Monat vor der Eröffnung auf den Sommer 2026 verschoben worden. Diese Entscheidung war eine Reaktion auf die Sicherheitslage im vergangenen Jahr. Ursprünglich war geplant, dass die Spiele vom 8. bis 22. Juli in Israel stattfinden und die größte Makkabiade aller Zeiten hätten werden sollen. Mehr als 8000 jüdische Athleten aus 55 Ländern sollten in 45 Sportarten in mehreren israelischen Städten zu Wettkämpfen antreten.

Die Eröffnung der diesjährigen Spiele ist für den 1. Juli im Teddy Stadion in Jerusalem geplant. Am 14. Juli wird die Maccabiah zu Ende gehen. ja

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