Debatte

Bella Hadid, Israel und der Swarovski-Kristallschmuck

In der Kritik: Bella Hadid Foto: IMAGO/Marja

Israelis sind wegen der Entscheidung des österreichischen Kristallunternehmens Swarovski, die israelfeindliche Aktivistin Bella Hadid zu ihrer Markenbotschafterin zu machen, in Aufruhr.

Die Crystalino Group, die die Produkte importiert, erklärte, sie lehne die Entscheidung eindeutig ab. »Wir werden Hadid nicht erlauben, an der Werbung für die Marke in Israel teilzunehmen, und wir handeln schnell, um sie zu ersetzen.«

Auch Yalon, ein weiterer Importeur der Schmuckkristalle, kritisierte den Schritt. Swarovski antwortete auf den israelischen Unmut: »Seit seiner Gründung ist die DNA des Unternehmens eine des Friedens. Bella Hadid ist eine Mode-Ikone … Swarovski ist ein unpolitisches Unternehmen und gibt keine politischen Erklärungen ab.« ja

Nachrichten

Vermisst, Einmischung, Deal

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.03.2026

Israel

Lex Haredim auf Eis

Zustimmung zum Kriegshaushalt erkauft

von Sabine Brandes  24.03.2026

Libanon

Israel will Gebiet bis Litani-Fluss kontrollieren

Der israelische Verteidigungsminister will die Pufferzone zwischen Israel und der Hisbollah vergrößern

 24.03.2026

Tel Aviv

NGO warnt vor Begnadigung Netanjahus

Die Organisation Movement for Quality Government fordert Kulturminister Eliyahu auf, von einer Begnadigungsempfehlung an Staatspräsident Isaac Herzog abzusehen

 24.03.2026

Nahost

Libanon weist iranischen Botschafter aus

Die Lage zwischen der Hisbollah und Israel spitzt sich immer weiter zu. Die Regierung in Beirut trifft nun weitere Maßnahmen, um den iranischen Einfluss einzudämmen

 24.03.2026

Dating

Dating-Plattform OKCupid startet hebräische Version

Ein Schwerpunkt liegt auf der Einbindung traditioneller und religiöser Nutzergruppen

 24.03.2026

Affen

Seltene Orang-Utan-Geburt erwartet: Zoo in Jerusalem hofft auf Nachwuchs

Die Schwangerschaft ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines koordinierten Zuchtprogramms

 24.03.2026

Vatikan

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem lädt Papst Leo nach Jerusalem ein

Rund zwei Millionen Menschen besuchen jährlich die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, die der versuchten Vernichtung des jüdischen Volkes in Nazi-Deutschland gewidmet ist. Nun wurde auch der Papst dorthin eingeladen

 24.03.2026

Nahost

Sechs Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Tel Aviv

Selbst Abgeordnete der Knesset mussten eine Parlamentssitzung unterbrechen und zeitweise Schutzräume aufsuchen

 24.03.2026