Porträt

Dortmund – Ein Zuhause für Jung und Alt

Foto: Simon Vilk

Die frühesten Dokumente über Juden in der einstigen Hanse- und Reichsstadt Dortmund stammen aus dem Mittelalter. Heute hat die Großgemeinde im Ruhrgebiet rund 3.000 Mitglieder.

Mit Kindergarten, Tagesschule, Sonntagsschule, Jugendzentrum, Frauenverein und Seniorentreff kann sie ihnen eine gute jüdische Infrastruktur bieten. Darüber hinaus hat sie in den vergangenen Jahren eigene Tanzgruppen aufgebaut sowie einen Chor. TUS Makkabi Dortmund bietet vielfältige Sportangebote für Jung und Alt.

Regelmäßig finden kulturelle Veranstaltungen statt, und zu den Feiertagen gibt es traditionelle Angebote für alle Altersgruppen.

In der Sozialabteilung finden vor allem die zahlreich aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zugewanderten Mitglieder Rat und Unterstützung. Die Gemeinde verfügt über zwei Bibliotheken (religiös und weltlich). Eine regelmäßig erscheinende eigene Gemeindezeitung informiert zweisprachig (deutsch und russisch) über aktuelle Termine und Veranstaltungen.

Seit 2016 betreut Baruch Babaev als orthodoxer Rabbiner die Gemeinde.

Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Mit Gesa Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin das Spitzenamt der internationalen Organisation

 18.03.2026

Daniel Grossmann

»Wir bleiben sichtbar«

Der Münchener Dirigent erhält die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung

von Esther Martel  04.03.2026

Sicherheit

»Keine jüdische Veranstaltung soll je abgesagt werden müssen«

Nach dem Massaker von Sydney wendet sich Zentralratspräsident Josef Schuster in einer persönlichen Botschaft an alle Juden in Deutschland: Lasst euch die Freude an Chanukka nicht nehmen!

von Josef Schuster  17.12.2025

Osnabrück

Rabbiner Teichtal: »Unsere Aufgabe ist es, nicht aufzugeben«

»Wer heute gegen Juden ist, ist morgen gegen Frauen und übermorgen gegen alle, die Freiheit und Demokratie schätzen«, sagt der Oberrabbiner

 24.10.2025

Köln

»Im Stich gelassen«

Nach einer Kontroverse um einen geplanten Besuch von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zieht sich die Synagogengemeinde Köln aus dem »Runden Tisch Frieden« im Stadtteil Chorweiler zurück

von Michael Thaidigsmann  04.09.2025

Darmstadt

Jüdische Kulturwochen: Großer Andrang bei Eröffnung

Das Programm schließt den Extremismusforscher Ahmad Mansour mit ein

von Imanuel Marcus  03.09.2025

Interview

Zusammenlegung von jüdischen Gemeinden »schmerzlich«, aber denkbar

Zu wenig engagierter Nachwuchs und mögliche Zusammenschlüsse von jüdischen Gemeinden - so sieht die Lage laut Zentralrat der Juden derzeit aus. Präsident Schuster äußert sich auch zur Rabbinerausbildung in Potsdam

von Leticia Witte  17.07.2025

Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde sagt »Resonanzräume«-Festival ab

Grund ist die »die aktuelle Eskalation der Situation zwischen Israel und dem Iran«, so die Kulturabteilung

 17.06.2025

München

Brandanschlag von 1970: Staatsanwaltschaft ermittelt wieder

Sieben Menschen starben beim Anschlag auf das IKG-Gemeindezentrum am 13. Februar 1970. Nun gibt es eine neue Spur und neue Ermittlungen

von Michael Thaidigsmann  29.04.2025