Berlin

Zur Erinnerung an Leo Kestenberg

Der 1933 vor den Nazis geflohene Bildungspolitiker, Pianist und Musikpädagoge Leo Kestenberg (1882–1962) wird mit einer Gedenktafel in Berlin geehrt.

Der jüdische Sozialdemokrat habe das Musikleben und die Musikerziehung der Weimarer Republik reformiert und als Bildungspolitiker des preußischen Kultusministeriums die universale Bedeutung von Musik für alle Bevölkerungsschichten betont, teilte die Senatsverwaltung für Kultur am Freitag in Berlin mit. Die Gedenktafel soll am Montag vor Kestenbergs ehemaligem Wohnhaus in der Barstraße im Stadtteil Wilmersdorf enthüllt werden.

gleichstellung Kestenbergs Reform habe den Musikunterricht vom Kindergarten bis zur Universität neu strukturiert und die Gleichstellung von Musikpädagogen mit Lehrenden aus Wissenschaft und Kunst erreicht, hieß es weiter.

1933 floh Kestenberg aus Berlin nach Prag, nach der Besetzung des Sudetenlandes emigrierte er über Frankreich nach Palästina und ließ sich in Tel Aviv nieder. Dort gründete er später ein Seminar für Musikerziehung und war Mitbegründer der Israelischen Musik-Akademie. epd

Programm

Vortrag, Führung, Finissage: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 27. August bis zum 3. September

 26.08.2026

Neuanfang

Erste Klasse

Zwischen Schultüte und Blumen: Jüdinnen und Juden öffnen ihre Fotoalben und blicken auf ihre Einschulung zurück – in Israel, im Baltikum, in der Sowjetunion sowie in Ost- und West-Berlin

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Kommentar

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Beim Betrachten des Wahlkampfs zu den Landtagswahlen im Herbst muss man feststellen: Judenhass ist in Deutschland längst kein Ausschlusskriterium mehr für die Parteien der sogenannten politischen Mitte

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Plädoyer

Stark und selbstbewusst

Die Zeiten des Ghettos und Sich-Wegduckens gehören zum Glück der Vergangenheit an. Umso mehr sollten Juden hierzulande entschiedener für ihre Interessen eintreten

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Eine Ausstellung widmet sich dem Wirken jüdischer Architekten, deren Karrieren von Verfolgung und Exil bestimmt waren. Ihre Bauten beeinflussten die Moderne maßgeblich

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Ausstellung würdigt jüdische Sportlerinnen und Sportlern

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Spremberg/Forst

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 24.08.2026

Meinung

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