Vertrauen

»Willkommen – mitten unter uns«

Vor den Augen der Nachbarschaft: Tora-Umzug in Mainz Foto: Rafael Herlich

»Die neue Synagoge bedeutet für uns, die Jüdische Gemeinde Mainz, die unverbrüchliche Gewissheit, hier in der Landeshauptstadt ein Judentum auf Dauer aufbauen zu wollen.«
Stella Schindler-Siegreich, Vorsitzende der Mainzer Gemeinde

»Willkommen – mitten unter uns!«
Aufschrift eines von Mainzer Bürgern anlässlich der Synagogeneinweihung entworfenen Plakats

»Die neue Synagoge in Mainz erinnert an die Vergangenheit, sie markiert aber auch einen Neuanfang. Antisemitismus und Rechtsradikalismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.«
Kurt Beck, Rheinlandpfälzischer Ministerpräsident

»Die neue Synagoge ist ein Haus, in dem die Türen offen stehen für alle Wohlmeinenden.«
Jens Beutel, Oberbürgermeister von Mainz

»Die neue Synagoge ist ein würdiger Bau, der es verdient, in einem Atemzug mit dem Dom und der evangelischen Christuskirche genannt zu werden.«
Karl Lehmann, katholischer Bischof von Mainz

»Für uns schließt sich der Kreis der Gerechtigkeit und Wiederherstellung. Die Nazis drehen sich im Grab um.«
Fritz Weinschenk, Mainzer Jude, der 1935 in die USA emigrieren musste.

Jubiläum

»Wir richten den Blick nach vorn«

Toby Axelrod über 20 Jahre Limmud Deutschland, Herausforderungen und eine ganz besondere Aktion

von Christine Schmitt  28.04.2026

Militär

Für Deutschland kämpfen?

Nach der Schoa war es für Juden unvorstellbar, wieder in einer deutschen Armee zu dienen. Doch wie blickt die jüdische Gemeinschaft heute auf die Bundeswehr?

von Joshua Schultheis  28.04.2026

Gedenken

17 neue Stolpersteine für Magdeburg

Seit dem Jahr 2007 wurden in Magdeburg mehr als 860 Stolpersteine für Opfer der Verfolgungen in der Zeit des Nationalsozialismus verlegt. Am 4. Mai kommen weitere 17 Steine an den Wohnorten von jüdischen Mitbewohnern hinzu

 28.04.2026

Berlin

Festakt zur Umbenennung in Margot-Friedländer-Platz

Der Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses wird zum 7. Mai umbenannt

 28.04.2026

Berlin

»Ich will mich nicht verstecken«

Ron Dekel wurde angepöbelt, weil er eine Kippa trug. Ein Video davon ging viral, er wurde im Netz beleidigt, man lauerte ihm vor der Synagoge auf. Hier spricht der Präsident der Studierendenunion darüber, was ihm passiert, seitdem er sich sichtbar als Jude zeigt

von Mascha Malburg  27.04.2026

Anschlag

Hakenkreuz an Synagoge in Cottbus

Innerhalb weniger Tage ist die Cottbuser Synagoge zweimal von Unbekannten beschmiert worden. In der Nacht zum Montag wurde an der Fassade ein Hakenkreuz entdeckt. Zeitgleich wurde ein alternatives Wohnprojekt mit einer Rauchbombe attackiert

 27.04.2026

Genuss

Küche der Kindheit

Die Foodbloggerin Lena Bakman kocht die bucharischen Gerichte ihrer Großmutter

von Alicia Rust  24.04.2026

Porträt der Woche

Der Landeshausmeister

Alexander Reznitchi ist Afghanistan-Veteran, war Sportlehrer und wurde Techniker

von Brigitte Jähnigen  24.04.2026

Kino

Boxen auf Leben und Tod

Im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage zeigte die Kultusgemeinde die Geschichte des Hertzko (Harry) Haft

von Helen Richter  24.04.2026