Frankfurt

Details zur Hakenkreuz-Schmiererei in Gebetsraum am Flughafen

Da geht’s zur Flughafensynagoge. Foto: Barbara Goldberg

Zur Hakenkreuz-Schmiererei an einem Tora-Schrein in einem jüdischen Gebetsraum am Frankfurter Flughafen sind weitere Details bekannt geworden.

»Das Hakenkreuz wurde mit einem Stift auf die Samtinnenverkleidung des Toraschrankes gezeichnet«, sagte die Pressereferentin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Michaela Fuhrmann. Die Bespannung im Tora-Schrank müsse komplett erneuert werden.

Der Gebetsraum im Transitbereich T2 des Flughafens sei wegen der Corona-Pandemie seit etwa März 2020 verschlossen gewesen. »Es fanden dort keine Gebete statt.« Ob der Raum zwischendurch für Reinigungen oder bei Renovierungsarbeiten im Flurbereich geöffnet worden sei, könne sie nicht sagen, so Fuhrmann.

»Es fanden aber regelmäßig Kontrollgänge statt.« Mit Blick auf die Ermittlungen von Polizei und Staatsschutz sagte Fuhrmann, die Jüdische Gemeinde habe »noch keine weiteren Informationen«, auch nicht zu möglichen Verdächtigen.

Der Gemeindevorstand hatte am Freitag erklärt, es handele sich um eine »schändliche Beschädigung«, die »Ausdruck von purem Antisemitismus« sei. Eine »Hakenkreuz-Schmiererei auf eines der wichtigsten Objekte in einem jüdischen Gebetsraum darf nicht straffrei bleiben«. Das Hakenkreuz am Toraschrein war den Angaben zufolge am Mittwoch entdeckt worden. kna

Jewrovision

Jung, laut, jüdisch

Eindrücke vom Wochenende in Stuttgart

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Fest

Magdeburger Synagogen-Gemeinde hat neue Torarolle eingeweiht

Mit dem Fest der Toravollendung konnte die neue Torarolle der Magdeburger Synagogen-Gemeinde eingeweiht werden. Traditionell wurden die 5 Bücher Mose von einem Sofer genannten Schreiber in Israel angefertigt

von Thomas Nawrath  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

Stuttgart

Sieg in Weiß mit »Gangsta’s Paradise«

Glitzer, Lampenfieber und große Botschaften: Bei der Jewrovision verwandelten Jugendliche aus ganz Deutschland Musik, Tanz und persönliche Geschichten in eine kraftvolle Show. JuJuBa holte den ersten Platz, gewonnen haben aber alle

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Meinung

Die Jewrovision sendet ein Signal

Bei dem Musikwettbewerb haben die Teilnehmer auch immer wieder den grassierenden Antisemitismus thematisiert. Die Politik muss die Angst jüdischer Kinder und Jugendlicher endlich ernst nehmen

von Nicole Dreyfus  20.05.2026

Konflikt

»Große Irritation« nach Gründung eines neuen liberalen Rabbinatsgericht

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Union progressiver Juden haben ein Beit Din gegründet. Die Allgemeine Rabbinerkonferenz kritisiert den Schritt als »Spaltungsmanöver«

von Mascha Malburg  19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026

Chemnitz

Ausstellung zum Neuanfang der jüdischen Gemeinde Chemnitz

»Jetzt erst recht!«: Eine Ausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie erinnert an den mutigen Neuanfang der jüdischen Gemeinde Chemnitz 1945

 18.05.2026

Magdeburg

Synagogen-Gemeinde weiht neue Torarolle ein

Große Freude in der Magdeburger Synagoge: Nach mehr als 30 Jahren des Spendensammelns erhält die jüdische Gemeinde eine neue Torarolle, die in Israel von einem spezialisierten Schreiber angefertigt wurde

 18.05.2026