Berlin

Bundespräsident trifft geflohene Kinder aus Ukraine

Foto: imago images/Political-Moments

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft sich am heutigen Montag mit den aus der jüdischen Gemeinde in Odessa nach Berlin geflohenen Kindern. Steinmeier wird dabei vom Vorsitzenden des Bildungszentrums Chabad, Rabbiner Yehuda Teichtal, begrüßt, wie das Bundespräsidialamt am Freitag in Berlin mitteilte. Der Bundespräsident will mit den Flüchtlingskindern sowie deren Begleiterinnen und Begleitern sprechen und mit ihnen gemeinsam zu Mittag essen. 

Die rund 120 Waisenkinder sind am Freitag in Berlin angekommen. Sie waren von ihrem jüdischen Waisenhaus in Odessa rund drei Tage unterwegs. Das jüngste Kind ist ein zweieinhalb Monate alter Junge, der Großteil der insgesamt 108 Kinder ist zwischen drei und 18 Jahre alt. Sie wurden zunächst in einem Hotel untergebracht. Das orthodoxe Zentrum Chabad Lubawitsch Berlin hatte die Aktion organisiert. kna/epd

Lesung

»Die ganze jüdische Welt war in Trauer«

Zum Gedenken an den 7. Oktober stellte Dafna Gerstner ihr Buch vor

von Luis Gruhler  18.10.2026

Porträt der Woche

»Ich bin gern mittendrin«

Sonja Fira Grinman mag Mädelsabende, ist Erzieherin und ein Familienmensch

von Annette Kanis  18.10.2026

Kommentar

Ein Tag der Schande

Die Linkspartei, SPD und Grüne haben ihre Sondierungen beendet. Nun wollen sie in Berlin eine Regierung bilden

von Philipp Peyman Engel  17.10.2026

Sachsen-Anhalt

Drohungen gegen jüdische Studenten nach Aktion vor Synagoge

Eine Menschenkette hinderte den AfD-Politiker Tillschneider an der Teilnahme an einer Gedenkfeier in Halle. Das hat Folgen für die Studierenden

 16.10.2026

Frankfurt/ Main

Einst Provisorium, heute selbstbewusst

Zum 75. Jubiläum beleuchtet ein Almanach die Geschichte der jüdischen Gemeinde nach der Schoa, ihre inneren Konflikte und ihren Weg zu einem festen Platz in der Stadtgesellschaft

von Leon Stork  15.10.2026

Dresden

Tora-Projekt wird verlängert

Mitten in Dresden wird derzeit in aller Öffentlichkeit eine Tora-Rolle geschrieben. Das Projekt soll jüdisches Leben sichtbar machen. Die Schreiberin sitzt in einem gläsernen Pavillon

 14.10.2026

Gedenken

Vier Stolpersteine erinnern in Erfurt an Familie Rosenblüth

Ein Poesiealbum bewahrte die Erinnerung an eine jüdische Mitschülerin über Generationen. Am 9. November werden in Erfurt vier Stolpersteine für Sara Rosenblüth und ihre drei Töchter verlegt

 14.10.2026

Sachsen-Anhalt

Eine Woche voller Eklats

Nach der Wahl des Landtagspräsidiums bröckelt die »Brandmauer« in der CDU weiter. Das Gedenken in Halle bot einen Vorgeschmack auf ein Land unter AfD-Regierung

von André Anchuelo  14.10.2026

Meilenstein

Endlich Batmizwa

Unsere Autorin hatte vor Kurzem ihren großen Tag. Wie sie sich darauf vorbereitet hat, was ihr Dvar Tora war und wie das Motto ihrer Party lautete, das hat sie uns erzählt

von Madeleine Prinz  13.10.2026