1700 Jahre jüdisches Leben

»Shalom Cologne« vermittelt Geschichte und Gegenwart

Logo des 1700-Jahr-Jubiläums Foto: PR

Ein neues Bildungsportal vermittelt jüdische Geschichte und Gegenwartskultur in Köln. Mit dem Projekt »Shalom Cologne« beteilige sich das Kölner Forum für Kultur im Dialog am Festjahr zu 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland, wie der Verein mitteilte. »Wir haben das Bildungsportal Shalom-Cologne bewusst für junge Menschen und ihre Smartphones gestaltet«, erklärte Vereinsvorsitzende Claudia Hessel. Das Portal bietet zudem Angebote wie Expertengespräche für Lehrkräfte an.

PODCASTS In der Shalom-Box finden Kinder und Jugendliche den Angaben zufolge unter anderem Videos und Mitmach-Tools. In Podcasts äußern sich bekannte Personen wie die Opernsängerin Dalia Schaechter und der Rapper LGL Grand. Mit dem Shalom-Selfie können Menschen ihren Zusammenhalt in einem Foto darstellen. Aus vielen Einzelbildern soll im August ein großes Mosaik entstehen. Nach den Sommerferien ruft die Shalom-Challenge dazu auf, künstlerische Beiträge rund um das Judentum einzusenden.

Das Festjahr geht auf ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 zurück, das er nach Köln adressierte: »Mit einem allgemeinen Gesetz erlauben wir allen Stadträten, Juden in den Rat zu berufen.« Das Dokument gilt als der früheste schriftliche Nachweis für jüdisches Leben nördlich der Alpen. kna

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