Rosch Haschana

Optimistisch in die Zukunft blicken

Zu ihrem Neujahrsfest übermittle ich allen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns meine herzlichen Grüße. Dieses Fest erinnert die Juden an das besondere Bündnis, das Gott mit den Israeliten geschlossen hat. In diesem Zusammenhang mahnt der Schofar, der an diesen beiden Tagen geblasen wird, an die moralischen Pflichten, die sich daraus für gläubige Juden ergeben. Rosch Haschana ist damit eher ein Fest der Einkehr und der Besinnung. Trotzdem werden dabei der zufriedene Rückblick auf ein – hoffentlich – gelungenes Jahr und die freudige Erwartung eines neuen und glücklichen Jahres nicht zu kurz kommen.

Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass Juden in Bayern allen Grund haben, mit Optimismus in die Zukunft zu blicken. Sie konnten sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten einen wichtigen Platz in unsere Gesellschaft sichern. Sie setzen Akzente in unserem kulturellen Leben. Ihre Synagogen und Gemeindezentren sind Kraftquellen jüdischer Spiritualität und jüdischen Gemeinschaftslebens, die weit in ihre Umgebung ausstrahlen. Was 65 Jahre nach dem Ende des Krieges und der Schoa in Deutschland möglich ist, dürfen alle Deutschen, egal ob sie jüdisch sind oder nicht, als eine glückliche Wendung unserer Geschichte empfinden. Schana tova! Allen Juden Bayerns ein zufriedenes, erfolgreiches, glückliches und gesundes neues Jahr.

Verantwortung

Abschied und Neuanfang

David Beck übernimmt als Nachfolger von Andreas Franck das Amt des Zentralen Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Justiz

von Luis Gruhler  02.11.2026

München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

 02.11.2026

Feier

»Ein Zuhause«

Es war ein bewegender Moment: Nach langer Planung öffnete die bundesweit wirkende Jüdische Akademie in Frankfurt ihre Türen. Mit Prominenz, rabbinischem Segen - und eindringlichen Worten gegen Antisemitismus

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Frankfurt

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Zentralratspräsident Josef Schuster skizzierte in seiner Rede zur Eröffnung der Jüdischen Akademie, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen soll. Wir dokumentieren die Ansprache im Wortlaut

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Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

 02.11.2026

Frankfurt am Main

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Es ist die erste Institution dieser Art in der Bundesrepublik. Was hat es damit auf sich?

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Eine Akademie für Deutschland

Heute ist in Frankfurt die Jüdische Akademie feierlich eröffnet worden. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

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Universität

Angst auf dem Campus

Eine Studie zeigt, wie stark jüdische Studierende unter Antisemitismus leiden – und welche Folgen das für ihre psychische Gesundheit hat

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Porträt der Woche

Reihe 9, außen

Diana Sims-Silbermann spielt Cello und ist Theaterärztin. Sie hat immer denselben Platz

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