Festakt

Neue Tora für Leipzig

Rabbiner Zsolt Balla (r.) in der Leipziger Synagoge Foto: S. Hauptmann

Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig hat in einem Festakt am Sonntag eine neue Torarolle eingeweiht. Zunächst hatten verdiente Mitglieder die Gelegenheit, die letzten Schriftzeichen zu vollenden. In einem Festzug wurde die Rolle schließlich unter Leitung von Rabbiner Zsolt Balla in die Synagoge eingebracht.

Die Gemeinde benötigte eine weitere Torarolle, da ihre bisherige nicht mehr nutzbar war. Das Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro wurden vorwiegend durch Spenden erbracht.

Rabbiner Zsolt Balla hat vor seiner Ausbildung zum Rabbiner ein Studium als Wirtschaftsingenieur mit dem Diplom abgeschlossen und kommt aus einem nichtreligiösen Elternhaus. Er gehört neben Avraham Radbil zu den beiden ersten Absolventen des 2005 von der Lauder Foundation und dem Zentralrat der Juden wiedergegründeten Rabbinerseminars zu Berlin. 2009 erhielt er in München seine Smicha.

Die Leipziger Gemeinde hatte durch den Zuzug von russischsprachigen Zuwanderern eine Wiederbelebung erfahren. Derzeit hat sie rund 1300 Mitglieder und folgt einem modern orthodoxen Ritus. ja

Topographie des Terrors

Sprechzimmer der Geschichte

Direktor Andreas Nachama blickt auf sein Wirken zurück

von Christine Schmitt  09.12.2019

Köln

Weltweit geprüfte Daten

Die Germania Judaica ist eine einmalige Sammlung jüdischer Dokumente – jetzt feiert die Bibliothek 60-jähriges Bestehen

von Ulrike und Constantin von Hoensbroech  09.12.2019

ZWST

Fachkongress zum Trauma von Schoa-Überlebenden eröffnet

Konferenz in Frankfurt widmet sich bis Mittwoch der psychosozialen Arbeit mit Zeitzeugen und ihren Nachkommen

 08.12.2019

Porträt der Woche

»Ich liebe mein Leben«

Levana Emmert wurde in Nordafrika geboren, lebt in Nürnberg und bekocht gern in ihrem Restaurant Gäste

von Katrin Diehl  07.12.2019

München

Hommage, Jiddisch, Familie

Meldungen aus der IKG

 05.12.2019

München

Lackmustest für die Gesellschaft

Publizist Michel Friedman und Soziologe Armin Nassehi diskutierten über Antisemitismus

von Ellen Presser  05.12.2019