München

Mitglieder, Jom Haschoa, Aktion

Hilfe für andere: Für Kinder aus sozial schwächeren Familien werden Pakete gepackt.

Mitglieder

Die immer noch geltenden starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wirbeln die Terminplanungen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern gehörig durcheinander. Die für den vergangenen Sonntag geplante Mitgliederversammlung musste ein weiteres Mal abgesagt werden. Als neuer Termin wurde jetzt der 2. Mai ins Auge gefasst. Ob die Mitgliederversammlung an diesem Tag tatsächlich stattfinden kann, muss kurzfristig und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Krisenlage entschieden werden. Die Mitglieder werden darüber schriftlich informiert. ikg

Jom Haschoa

Am Mittwoch, 7. April, 18.30 Uhr, dem Erew Jom Haschoa, lädt die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern online zu einer Gedenkstunde im Zeichen des 78. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto ein. Rabbiner Shmuel Aharon Brodman spricht zum Jom Haschoa und trägt das El Male Rachamim vor; ein Grußwort aus Berlin sendet Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. Jugendliche von Neschama München rezitieren aus dem Briefband Dies ist mein letzter Brief … über das Schicksal von Carola Koppel und vier ihrer sechs Kinder. Vor 80 Jahren kämpften ihr Mann von Amerika aus und sie in München vergeblich um ihre Rettung. Dramatisch ist auch die Überlebensgeschichte der diesjährigen Zeitzeugin Tamar Dreifuss, die 1938 in Wilna geboren wurde und von sich sagt: »Mit drei Jahren endete meine Kindheit.« Die Veranstaltung ist abrufbar auf der Plattform www.ikg-live.de (Benutzername: ikg, Passwort: live). ikg

Aktion

In einer gemeinsamen Aktion von Israelitischer Kultusgemeinde, den Mitzwe Makers und der B’nai B’rith Loge wurden Wünsche von Kindern aus sozial schwächeren Familien wahr. Die Mitzwe Makers und die B’nai B’rith Loge übernahmen die Kosten, und die IKG-Sozialabteilung organisierte die Aktion. 13 Kinder im Alter zwischen dreieinhalb und 16 Jahren durften sich freuen. Handys standen bei ihnen ganz oben auf der Wunschliste. ikg

Geburtstag

Holocaust-Überlebender Abba Naor wird 98

Der Zeitzeuge, dessen Mutter und Bruder in Auschwitz ermordet wurden, kämpfte in Israels Unabhängigkeitskrieg und war später Mossad-Agent

 20.03.2026

Eröffnung

Ausstellung in Osnabrück beleuchtet Antisemitismus

2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück zum 600. Mal. Mit einer Ausstellung erinnert das Museumsquartier an diese frühe Phase jüdischer Geschichte. Auch die Wurzeln des Antisemitismus werden sichtbar

 19.03.2026

Musik

»Die Verbundenheit zwischen Juden und Iranern zeigen«

Alexey Kochetkov und Kioomars Musayyebi haben ein Konzert mit jüdischer-persischer Musik gegeben. Ein Gespräch über Santur-Klänge, Politik und eine besondere Freundschaft

von Katrin Richter  19.03.2026

Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Mit Gesa Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin das Spitzenamt der internationalen Organisation

 18.03.2026

Angriffe

Schmierereien und Drohungen: Antisemitismus an NS-Gedenkstätten nimmt zu

Lehrer hätten bereits Führungen abgesagt, aus Angst, dass Schüler das Programm boykottieren

von Leticia Witte  18.03.2026

Ehrung

Ein pflichtbewusster Optimist

Fritz Neuland war einer der Wiederbegründer und später Präsident der Münchner Kultusgemeinde. Nun ist eine Straße nach ihm benannt

von Esther Martel  16.03.2026

Auftakt

Schutzversprechen für die jüdische Gemeinschaft

Im Alten Rathaus am Marienplatz begann die Münchner »Woche der Brüderlichkeit« 2026

 16.03.2026

Dresden

Stimme der Aufklärung

Die 90-jährige Schoa-Überlebende Renate Aris erhält für ihr Engagement als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz

 15.03.2026

Berlin

Signale am Gleis 17

Aktivisten möchten aus dem ehemaligen Bahnwärterhaus eine Info-Werkstatt zur Schoa machen

von Christine Schmitt  15.03.2026