Meldungen

Kompakt

Ohel-Jakob-Synagoge in München Foto: Wandel - Höfer - Lorch

Für immer
Zeruya Shalev stellt am Mittwoch, 19. September, 20 Uhr, im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, ihr neues Buch Für den Rest des Lebens vor. Der von der Literaturkritik hochgelobte Roman wurde im Berlin Verlag veröffentlicht und von Mirjam Pressler übersetzt. Organisiert wird die Lesung von der Literaturhandlung und B’nai B’rith. In dem Buch geht es um die schicksalhafte Gebundenheit des Menschen und das Beziehungsgeflecht zwischen Eltern und Kindern, das stärker ist als alle Kräfte. Auf Deutsch liest die Schauspielerin Maria Schrader. Es moderiert die Gastgeberin Rachel Salamander. Karten und weitere Informationen unter 089/ 28 00 135.

Zur Brit Mila
»Brit Mila – nur eine Rechtsfrage?« So lautet das Thema beim Lerntag der Israelitischen Kultusgemeinde, Europäischer Janusz-Korczak-Akademie und Torah MiTzion am Sonntag, 23. September, im Gemeindezentrum. Ab 11 Uhr gibt es Lerneinheiten, Workshops und eine Podiumsdiskussion mit Gemeinderabbiner Arie Folger, dem Urologen Nathan Kaminski, dem Mohel Samuel Adler sowie des Juristen Gerhard Robbers von der Universität Trier. Anmeldung ist unbedingt erforderlich im Rabbinat unter 089/ 20 24 00 221 der e.dray@ikg-m.de ).

Ohne Sünde
Der Frauen-Lernkreis veranstaltet am Sonntag, 23. September, 19 Uhr, für Damen aus der Münchner Kehilla einen Vortrag von Rabbiner Arie Folger. Sein Vortrag findet im Gemeindezentrum statt und trägt den Titel »Das Sündenbekenntnis und die Sündenbekenntnisse in der Dichtung und im jüdischen Selbstverständnis«.

Mit Musik
Am Donnerstag, 27. September, 20 Uhr, findet im Gemeindezentrum das Neujahrskonzert 5773 des Orchesters Jakobsplatz unter der Leitung von Daniel Grossmann statt. Traditionell werden Werke von Jacques Offenbach gespielt, dieses Mal die Ouvertüren zu »Die zwei Blinden« und »Die Schmuggler«. Als Solisten wirken mit Talia Or, Sopran, Kevin Conners, Tenor, Thomas Blondelle, Tenor, und Tim Kuypers, Bariton. Über die Traditionen und Rituale von Rosch Haschana wird der Schriftsteller, Produzent und Drehbuchautor Michel Bergmann sprechen. Karten für 36 (mit Synagogenführung um 18.30 Uhr), 24 und 15 Euro bei München Ticket unter 0180/ 54 81 81 81 und an der Abendkasse. ikg

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Januar bis zum 29. Januar

 21.01.2026

Auszeichnung

Großer Kunstpreis Berlin geht 2026 an Meredith Monk

Die sechs Sektionen der Akademie der Künste wechseln sich bei der Vergabe des Großen Kunstpreises Berlin ab. In diesem Jahr ist die Sparte Musik dran. Sie ehrt eine US-amerikanische Sängerin und Komponistin

 21.01.2026

Entscheidung

Noam Bettan startet beim ESC für Israel

Mehrere Länder boykottieren wegen Israels Teilnahme den Eurovision Song Contest 2026. Jetzt wurde entschieden, wer für das Land in diesem Jahr bei dem Musikwettbewerb an den Start geht

von Cindy Riechau  21.01.2026

München

Ein lebendiger Ort der Begegnung

Das neue Familienzentrum lud in der Reichenbachstraße zu einem »gemein(de)samen« Nachmittag ein

von Esther Martel  20.01.2026

Würdigung

Oldenburgerin Elke Heger erhält den Albrecht Weinberg-Preis

Die Oldenburger Pädagogin Elke Heger erhält für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Gemeinschaft zwischen Juden und Christen den Albrecht Weinberg-Preis. Zur Verleihung wird der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies erwartet

 20.01.2026

Essen

»Holo-Voices«: Zeitzeugen des Holocausts sollen für immer sprechen

Auf der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen startet ein Medienprojekt, das Zeugen des Holocausts mit Besuchern in einen Dialog bringt. »Holo-Voices« soll Zeitzeugen »eine Stimme für die Ewigkeit« geben

 20.01.2026

Gedenktag

Weltweit noch 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende

Am 27. Januar wird an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 81 Jahren erinnert. Dort und an vielen anderen Orten ermordeten die Nationalsozialisten Millionen Juden. Noch können Überlebende von dem Grauen berichten

 20.01.2026

Interview

»Man tut sich mit den toten Juden leichter als mit den lebenden«

Die Münchnerin Eva Umlauf ist Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees. Auf eine bestimmte Art des Gedenkens an die Opfer der Schoa schaut sie kritisch – und sagt, was sie sich wünscht

von Leticia Witte  20.01.2026

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht«, welche politischen Entwicklungen ihnen Sorge bereiten

 19.01.2026