Berlin

Jüdischer Garten ausgezeichnet

Jüdischer Garten, Gärten der Welt, Marzahn, Berlin, Foto: picture alliance / imageBROKER

Der Jüdische Garten in den Berliner »Gärten der Welt« ist fünf Jahre nach seiner Eröffnung ausgezeichnet worden. Wie die »Gärten der Welt« am Freitag mitteilten, erhielt die 2.000 Quadratmeter umfassende Anlage den Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 in der Kategorie »Rückgrat«.

Laut Jury »zeugt der Garten neben seiner Niederschwelligkeit und atmosphärischen Dichte, von großer Poesie und Klarheit«. Die Planer hätten in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung einen Ort der Offenheit und des Dialogs geschaffen, »einen Garten, in dem die Pflanzen zu Erzählerinnen jüdischer Kultur werden«. Der Preis des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten wurde bereits am Donnerstag verliehen. Neben dem Hauptpreis gab es Auszeichnungen in sieben Kategorien, darunter »Rückgrat«, »Nachhaltigkeit« und »Neue Ästhetik«.

Weitere Gärten zu Weltreligionen

Der im Oktober 2021 eröffnete Jüdische Garten ergänzt in den weitläufigen »Gärten der Welt« in Berlin-Marzahn das Ensemble der Themengärten der großen Weltreligionen und Weltanschauungen.epd

Dresden

Gemeinde feiert Rückkehr mit Konzert und Ausstellungen

Rund 200 Besucher feierten die Rückkehr der jüdischen Gemeinde in ihre Synagoge, die nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit wiedereröffnet werden konnte

 15.09.2026

Bayern

Nach Morddrohung gegen Charlotte Knobloch – jetzt äußert sich die Polizei

Die Hintergründe

 15.09.2026

Audiowalk

Schritte durch die Vergangenheit

Das Junge Theater Köln erzählt die Geschichte des jüdischen Viertels und verbindet dazu Schauspiel und digitale Technik

von Annette Kanis  15.09.2026

München

Wadephul trifft Charlotte Knobloch nach Morddrohung

Die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München und Oberbayern wurde nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt Opfer einer Gewaltandrohung. Der Bundesaußenminister demonstriert Solidarität

 15.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 15.09.2026 Aktualisiert

Rheinland-Pfalz

SchUM-Kulturtage Speyer präsentieren jüdisches Leben

Ob ein Kochkurs mit dem Landesrabbiner oder jiddische Lieder mit dem Oberkantor: Die SchUM-Kulturtage laden ab Oktober mehr als einen Monat lang dazu ein, die jüdische Kultur kennenzulernen

 14.09.2026

Kino

»Ich habe keine Heimat«

Eine Dokumentation über Albrecht Weinberg erzählt von Verfolgung, Erinnerung und der schwierigen Rückkehr in das Land der Täter

von Esther Martel  14.09.2026

Porträt der Woche

Der Barockmusiker

Moshe Haas stammt aus Israel, ist Kantor und liebt Johann Sebastian Bach

von Anja Bochtler  14.09.2026

Berliner Leuchtturmprojekt

Musikalische Stolpersteine jetzt in fünf Bundesländern

Mehrere Tausend in Gehwegen eingelassene »Stolpersteine« halten europaweit die Erinnerung an Verfolgte des Naziregimes wach. Jetzt gibt es auch »Stolperstein«-Podcasts

 14.09.2026