Der Jüdische Garten in den Berliner »Gärten der Welt« ist fünf Jahre nach seiner Eröffnung ausgezeichnet worden. Wie die »Gärten der Welt« am Freitag mitteilten, erhielt die 2.000 Quadratmeter umfassende Anlage den Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 in der Kategorie »Rückgrat«.
Laut Jury »zeugt der Garten neben seiner Niederschwelligkeit und atmosphärischen Dichte, von großer Poesie und Klarheit«. Die Planer hätten in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung einen Ort der Offenheit und des Dialogs geschaffen, »einen Garten, in dem die Pflanzen zu Erzählerinnen jüdischer Kultur werden«. Der Preis des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten wurde bereits am Donnerstag verliehen. Neben dem Hauptpreis gab es Auszeichnungen in sieben Kategorien, darunter »Rückgrat«, »Nachhaltigkeit« und »Neue Ästhetik«.
Weitere Gärten zu Weltreligionen
Der im Oktober 2021 eröffnete Jüdische Garten ergänzt in den weitläufigen »Gärten der Welt« in Berlin-Marzahn das Ensemble der Themengärten der großen Weltreligionen und Weltanschauungen.epd