Thüringen

Jüdisch-Israelische Kulturtage werden eröffnet

Die Band Salomea bei ihrem Klubkonzert anlässlich der Kulturtage 2021 Foto: Alice End

Die 30. Jüdisch-Israelischen Kulturtage in Thüringen werden am Donnerstag mit einem Konzert eröffnet. Ziel der Veranstaltung sei es, jüdische und israelische Kultur bekannt zu machen, Wissen über das Judentum zu vermitteln und vor allem die Verdienste von Jüdinnen und Juden in den Fokus zu stellen, erklärte die Thüringer Staatskanzlei am Mittwoch in Erfurt.

Die Kulturtage werden vom Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen veranstaltet und finden in diesem Jahr in zwei Teilen zwischen dem 24. März und 7. April sowie vom 3. bis zum 10. November statt.

jubiläumsprogramm Schirmherr der Veranstaltung, deren Jubiläumsprogramm etwa 60 Veranstaltungen umfasst, ist demnach Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Er werde an der Eröffnung der Kulturtage teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

Zum Programm von Thüringens ältestem jüdischen Festival gehören im Frühjahr unter anderem elf Konzerte und fünf Lesungen sowie Führungen, Vorträge und Gesprächsabende unter anderem in Erfurt, Mühlhausen, Jena, Nordhausen und Meiningen. epd

Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Mit Gesa Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin das Spitzenamt der internationalen Organisation

 18.03.2026

Angriffe

Schmierereien und Drohungen: Antisemitismus an NS-Gedenkstätten nimmt zu

Lehrer hätten bereits Führungen abgesagt, aus Angst, dass Schüler das Programm boykottieren

von Leticia Witte  18.03.2026

Ehrung

Ein pflichtbewusster Optimist

Fritz Neuland war einer der Wiederbegründer und später Präsident der Münchner Kultusgemeinde. Nun ist eine Straße nach ihm benannt

von Esther Martel  16.03.2026

Auftakt

Schutzversprechen für die jüdische Gemeinschaft

Im Alten Rathaus am Marienplatz begann die Münchner »Woche der Brüderlichkeit« 2026

 16.03.2026

Dresden

Stimme der Aufklärung

Die 90-jährige Schoa-Überlebende Renate Aris erhält für ihr Engagement als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz

 15.03.2026

Berlin

Signale am Gleis 17

Aktivisten möchten aus dem ehemaligen Bahnwärterhaus eine Info-Werkstatt zur Schoa machen

von Christine Schmitt  15.03.2026

Porträt

Im Einsatz für andere

Jutta Josepovici arbeitete für die ZWST und die Frankfurter Jüdische Gemeinde

von Eugen El  15.03.2026

Leipzig

In sichere Hände

Die Israelitische Religionsgemeinde bekommt eine hebräische Bibel von 1906 geschenkt

von Thyra Veyder-Malberg  14.03.2026

Tel Aviv

Irgendwie Alltag – bis zum Alarm

Eigentlich wollte Jacob Horowitz nur den Halbmarathon in Tel Aviv laufen. Doch dann begann der Krieg mit dem Iran. Wie sich die vergangenen Wochen zwischen Purim, Schutzraum und verschobener Evakuierung anfühlen, das hat er für uns aufgeschrieben

von Jacob Horowitz  12.03.2026