Bildung

Israelwoche an Brandenburger Schulen

Ben Salomo Foto: imago images / APress

Bildung

Israelwoche an Brandenburger Schulen

Referenten sprechen mit Jugendlichen über das Leben in Israel und über alten und neuen Antisemitismus

 05.10.2023 15:27 Uhr

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg (DIG) veranstaltet von Montag an eine Israelwoche für Brandenburger Schülerinnen und Schüler. Eine Schriftstellerin, ein Rapper und ein Filmemacher werden bis zum 13. Oktober bei Veranstaltungen in sieben Städten mit Jugendlichen über das Leben in Israel und über alten und neuen Antisemitismus sprechen, wie die DIG am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Referenten sind die in Rostock geborene und in Tel Aviv lebende Schriftstellerin Katharina Höftmann-Ciobotaru sowie der Rapper Ben Salomo und der Filmemacher Ron Segal, die beide in Israel geboren wurden und in Berlin leben. Die Israelwoche steht unter dem Motto »Zwischen Tradition und Moderne - 75 Jahre Israel«.

Die Veranstaltungsreihe wird den Angaben zufolge in Zusammenarbeit mit der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung und weiteren Unterstützern organisiert. Am ersten Tag werden unter anderem Schülerinnen und Schüler durch die Gedenkstätte Sachsenhausen geführt. Weitere Veranstaltungen sind in Frankfurt/Oder, Brandenburg/Havel, Zehdenick, Falkensee, Potsdam und Eberswalde geplant. epd

Berlin

Lehrerin und Heimatforscher mit Obermayer Awards ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 verleiht die US-amerikanische Obermayer-Stiftung jährlich einen Geschichtspreis an Heimatforscher und Gedenk- und Aufarbeitungsprojekte in Deutschland. In diesem Jahr wurden vier Personen und eine Initiative geehrt

 01.02.2026

Porträt der Woche

Willkommen zu Hause

Laurette Dassui wuchs in Paris auf und entdeckte in Berlin ihr Jüdischsein neu

von Gerhard Haase-Hindenberg  01.02.2026

München

Wege aus dem Hass

Der amerikanisch-israelische Psychologe Dan Ariely und Guy Katz sprachen im »Prof-Talk« über Antisemitismus aus unterschiedlicher Perspektive

von Esther Martel  31.01.2026

Politik

Aus ihren Leben

Die Ausstellung »An eine Zukunft glauben ...« stellt jüdische Biografien der parlamentarischen Gründergeneration vor

von Katrin Richter  30.01.2026

München

Brandstifter von jüdischem Altenheim 1970 womöglich ermittelt  

56 Jahre nach einem Anschlag auf ein jüdisches Altenheim in München verdächtigen Ermittler nun einen schon verstorbenen Neonazi. Was sie auf dessen Spur führte

von Hannah Krewer  30.01.2026

Interview

»In eine Synagoge bin ich das erste Mal in Deutschland gegangen«

Ab den 90er-Jahren fingen viele sowjetische Juden in Deutschland noch einmal von vorn an. Sind sie angekommen? Ein Gespräch über Flüchtlingsheime, nicht anerkannte Diplome und die Wiederentdeckung jüdischer Traditionen

von Mascha Malburg  29.01.2026

Meinung

Die Täter müssen sich schämen

Ein Missbrauchsskandal erschüttert derzeit die jüdische Gemeinschaft Deutschlands. Wer solche Taten besser verhindern will, muss Betroffene in die Lage versetzen, angstfrei über ihre schrecklichen Erfahrungen sprechen zu können

von Daniela Fabian  29.01.2026

Urteil

Fristlose Kündigung eines Rabbiners bestätigt

Die Jüdische Gemeinde Berlin hatte im Sommer 2023 einem Rabbiner wegen sexueller Übergriffigkeit fristlos gekündigt. Eine Klage des Mannes dagegen wurde jetzt auch in zweiter Instanz zurückgewiesen

 29.01.2026

Holocaust-Gedenktag

»Mama, wo sind all die Menschen?«

Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede

von Tova Friedman  28.01.2026