Event

Grand Schabbaton in Radebeul

Gemeinsam in Radebeul beim Schabbaton Foto: ddk

Zum fünften Mal hat der Bund traditioneller Juden (BtJ) zum Grand Schabbaton ins sächsische Radebeul geladen. Und mehr als 300 Teilnehmer – Singles und junge Familien – sind dieser Einladung gefolgt.

Seit Donnerstag erleben sie ein Programm mit Vorträgen, Workshops, Ausflügen und Abendunterhaltung. Aus Israel sind dazu unter anderem der Comedian Benji Levitt und der TV-Journalist Matan Hodorov angereist, aus New York der Kantor der Fifth Avenue Synagogue, Joseph Malovany.

Schabbat Besonderer Schwerpunkt ist die gemeinsame Schabbatfeier. Mehrere Rabbiner sind beim verlängerten Wochenende mit dabei, unter anderem Zsolt Balla, Elias Dray und Jaron Engelmayer.

Veranstalter ist der Bund traditioneller Juden in Deutschland (BtJ). Dessen Vorsitzender, Michael Grünberg, wünscht sich inspirierende, motivierende und lehrreiche Tage: »Wir wollen junge jüdische Menschen aus ganz Deutschland für die jüdische Tradition begeistern und sie zu einem aktiven Engagement in ihren Gemeinden bewegen.«

Kooperationspartner sind das 3-Rabbiner- Seminar, Jewish Experience und Morasha Germany. Unterstützt wird das Event vom Zentralrat der Juden in Deutschland. ddk

www.btjd.de

Lesen Sie mehr über den Grand Schabbaton in unserer nächsten Printausgabe am kommenden Donnerstag.

Max Privorozki

»Ich werde Halle nicht verlassen, solange wir in einer freien Gesellschaft leben«

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht der Gemeindevorsitzende über Wahlergebnisse, Prognosen und die Aufgabe der Gesellschaft

 09.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  09.09.2026

Kommentar

Ein Weckruf

Der AfD-Erfolg liegt vor allem im Scheitern jener Parteien, die die Bundesrepublik seit Jahrzehnten prägen. Verloren gegangenes Vertrauen muss nun schnellst möglich wieder zurückgewonnen werden

von Josef Schuster  08.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Kino

Wie ein Holocaust-Überlebender in Ostfriesland Frieden fand - Doku über die letzten Lebensjahre von Albrecht Weinberg

Albrecht Weinberg überlebte den Holocaust und wollte Deutschland für immer den Rücken kehren. Doch zum Ende seines Lebens fand er in seine Heimat Friedland zurück. Ein neuer Dokufilm zeigt seine letzten Jahre

von Kira Taszman  08.09.2026

Sachsen-Anhalt

»Viele haben unsere Sorgen einfach weggewischt«

JSUD-Präsident Ron Dekel über Sachsen-Anhalt, die AfD und die Frage, was die jüdische Gemeinschaft jetzt tun kann

von Leon Stork  08.09.2026

Kommentar

Und nun?

Bloße Empörung über den Wahlsieg der rechtsextremen AfD ist billig und wohlfeil. Es sollte vielmehr über die Gründe ihrer Popularität gesprochen werden. Die Parteien der Mitte müssen endlich aufwachen

von Philipp Peyman Engel  07.09.2026

Reaktion

Zentralrat der Juden schockiert über AfD-Ergebnis

Josef Schuster ist entsetzt über das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. Besondere Gefahren sieht der Präsident des Zentralrats der Juden in der Bildungspolitik

 06.09.2026

München

Bayern erhöht Staatsleistungen für israelitische Kultusgemeinden

Seit 1997 gibt es in Bayern einen Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden. Dieser muss immer wieder mal angepasst werden. Am Freitag war es wieder soweit. Ein Signal der Wertschätzung

 06.09.2026