Event

Erste Impressionen

Reuven Rivlin, ehemaliger Präsident Israels, spricht bei der »Summernight« der 36. Jüdischen Kulturtage im Literaturhaus. Foto: picture alliance/dpa

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter und in Anwesenheit von hoher Politprominenz wie dem Ehrengast, Israels ehemaligem Staatspräsidenten Reuven Rivlin, sowie Georg Eisenreich, Bayerischer Staatsminister der Justiz, eröffnete Kulturtage-Vorsitzende Judith Epstein die »Summernight 2022« der 36. Jüdischen Kulturtage München im Literaturhaus.

Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, sprach in Vertretung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und betonte: »1700 Jahre jüdisches Leben prägen unser Land, und weitblickende Menschen antworten mit Kultur auf Hass. Schon seit 1987 haben die jüdischen Kulturtage in München Tradition und setzen im Stadtleben ein Zeichen für die wunderbare jüdische Kultur.«

gäste Mehr als 250 illustre Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, wie Uschi Glas, Timothy Peach und Nicola Tiggeler, Carola Ferstl, Regine und Erich Sixt oder Luitpold Prinz von Bayern, kamen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus und Ausgrenzung zu setzen.

»Es geht bei den Jüdischen Kulturtagen darum, jüdisches Leben in die Gesellschaft zu tragen, und das schon seit Jahrzehnten.«

Oberbürgermeister Dieter Reiter

Guy Mintus, ein wahrer »Zauberer am Klavier«, begeisterte bei der beschwingten Summernight mit Jazz und Klezmer, die Klezmer-Sisters Inna Surzhenko und Svea Zhidetskaya unterhielten mit Evergreens, und die Schauspielerin Sunnyi Melles nahm die Gäste mit Texten von Albert Einstein bis Stefan Zweig mit auf eine Reise durch die Vielfalt jüdischer Literatur.

Die Summernight war eine erste Impression dessen, wie die 36. Jüdischen Kulturtage München wieder ein Highlight im Kulturherbst der bayerischen Hauptstadt setzen werden. Dieter Reiter begrüßte das Publikum mit den Worten: »Es geht bei den Jüdischen Kulturtagen darum, jüdisches Leben in die Gesellschaft zu tragen, und das schon seit Jahrzehnten. Dass leider heute Antisemitismus wieder ein Thema in der Gesellschaft ist, ist beschämend, daher ist es noch wichtiger, Flagge zu zeigen.«

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