Berlin

Eine Feier für die ganze Familie

Gute Laune trotz Regen: Das WIZO-Makkabi-Festival im vergangenen Jahr Foto: Mike Minehan

Fußball, Blitzschach, Köstliches vom Grill: Am Sonntag findet auf der Julius-Hirsch-Sportanlage das große Benefiz-Fest von TuS Makkabi und WIZO Berlin statt. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto »Das ultimative Sportfest des Jahres«. Die Erlöse kommen der Jugendabteilung von Makkabi und einer Kindertagesstätte in Bat Yam zugute.

»Das Sportfest ist eine Feier für die ganze Familie«, sagt die Berliner WIZO-Vorsitzende Michal Gelerman. »Für jeden ist etwas dabei.« Ganz besonders freut sich Gelerman schon auf das Benefiz-Fußballturnier. Insgesamt 16 Mannschaften nehmen daran teil, unter anderem auch ein Team der israelischen Botschaft.

Überraschung Parallel zum Turnier der Herren wird es auch für den Nachwuchs ein Fußballturnier unter Beteiligung von Makkabi geben. »Sowohl bei den Herren als auch bei der Jugend steht vorab noch kein Favorit auf den Turniersieg fest«, weiß Isaak Lat, Mitglied des Makkabi-Vorstands. »Jede Mannschaft wird für eine Überraschung gut sein – Ausgang offen.«

Ein eigenes Programm wird beim Sportfest auch für die Kleinen angeboten. Sie können an einem Spiele-Parcours und an einem Blitzschachturnier teilnehmen und unter Anleitung Malen lernen. »Es ist alles vorbereitet«, sagt Makkabi-Vorstand Lat und lacht. »Jetzt muss nur noch der Wettergott mitspielen und die Sonne scheinen.«

Weitere Informationen zum Benefiz-Sportfest finden Sie hier:
www.tus-makkabi.de
www.wizo-ev.org

Porträt der Woche

Ich bin dankbar

Svitlana Petrovska überlebte die Nazis – und floh vor Putins Krieg nach Berlin

von Rob Savelberg  06.04.2026

Kahal Adass Jisroel

Platz für die Zukunft

Die Gemeinde in Berlin plant für 26 Millionen Euro ein neues Gemeinde- und Bildungszentrum

von Christine Schmitt  06.04.2026

Schwerin

Ein Denkmal für Willy

Der ehemalige Rabbiner William Wolff wird mit einer Statue geehrt

von Axel Seitz  06.04.2026

»Meet a Jew«

Viele Fragen

Marguerite und Benjamin sind zwei Freiwillige, die im Rahmen des Zentralratsprojektes mit Jugendlichen über das Judentum ins Gespräch kommen. So wie kürzlich in Spandau mit einer Box Mazzot

von Alicia Rust  06.04.2026

Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  06.04.2026

Jewrovision

Aller guten Moderatoren sind drei

Jung, dynamisch und schlagfertig: Ein Trio wird im Mai durch die Show führen

von Christine Schmitt  06.04.2026

Neukölln

Rechts und links der Sonnenallee

Ein Stadtspaziergang führt auf jüdischen Spuren durch den ehemaligen Arbeiterbezirk

von Pascal Beck  05.04.2026

Gemeinde

Man kennt sich hier

Die Synagoge Possartstraße bewahrt Traditionen – und richtet sich neu aus

von Esther Martel  04.04.2026

Besuch

»Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs«

Daniel Hagari, ehemaliger Sprecher der israelischen Verteidigungsarmee, war in der Jüdischen Gemeinde München zu Gast

von Esther Martel  04.04.2026