Berlin

»Ein Zeichen für Toleranz«

Beim Besuch des jüdischen Kindergartens Gan Israel in Berlin hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für mehr Kita-Plätze geworben. »Das nächste Jahr muss das Jahr des Kita-Ausbaus werden«, erklärte die CDU-Politikerin. »Deshalb müssen wir immer wieder genau hinschauen: Wo gibt es gute Beispiele, die funktionieren, und wo gibt es noch Nachholbedarf?«

offenheit Schröder bezeichnete den Kindergarten in Berlin-Charlottenburg als Vorbild dafür, wie bereichernd Vielfalt sein kann. Die Einrichtung werde auch für nichtjüdische Kinder angeboten und setze damit ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und gegenseitiges Verständnis.

In dem von Chabad Lubawitsch betriebenen Kindergarten mit angeschlossener jüdischer Traditionsschule werden den Angaben zufolge 150 Kinder betreut. Sie kommen aus deutschen, russischen, israelischen oder englischsprachigen Familien. Zum Tagesablauf gehören Gebete und die Vermittlung biblischer Geschichten.

Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums werden von den rund 51.500 Kindertageseinrichtungen in Deutschland mehr als ein Drittel von Religionsgemeinschaften betrieben. Darunter sind bundesweit 18 jüdische Kindergärten mit rund 1.000 Plätzen. ja

Nordrhein-Westfalen

Landtag ehrt Sieger von »Shalom - Jüdisches Leben heute«

Mehr als 2200 junge Menschen haben mit mehr als 450 Beiträgen jüdisches Leben greifbarer gemacht

 17.06.2026

Berlin

Babka, Borschtsch und Pargiot

Zum fünften Jubiläum des Streetfood-Festivals locken 52 Stände, viele Acts und eine zusätzliche Kleinkunstbühne

von Helmut Kuhn  17.06.2026

Stuttgart

Eine Erfolgskomposition

Wie der Internationale Karl-Adler-Jugendmusikwettbewerb Werke jüdischer Komponisten lebendig hält

von Chris Meyer  17.06.2026

Frankfurt

Heimspiel für Makkabi

Nach Jahrzehnten ohne eigene Anlage eröffnet der jüdische Sportverein seinen neuen Campus

von Leon Stork  17.06.2026

Programm

Israel Day, Goldene Zwanziger und ein Kult-Hai: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 18. Juni bis zum 25. Juni

 17.06.2026

Berlin

Antisemitismus: Bundesverband Rias erfasst 8725 Vorfälle

Juden in Deutschland erleben seit Beginn des Gaza-Kriegs 2023 viel mehr Hass und Anfeindungen als zuvor. Das prägt den Alltag, stellt das Netzwerk der Informations- und Meldestellen fest

 17.06.2026 Aktualisiert

Kommentar

Der Judenhass hat Platz genommen

Die neuen RIAS-Zahlen sind alarmierend. Und sie zeigen einmal mehr eindrücklich: Antisemitismus ist kein Minderheitenproblem und ganz sicher nicht nur ein Judenproblem. Er ist ein Demokratieproblem

von Nelly Eliasberg  17.06.2026

Düsseldorf

Netz für die Zukunft

Das Karriereprogramm »Reschet« bringt junge Gemeindemitglieder und Studierende branchenübergreifend mit erfahrenen Mentoren zusammen

von Annette Kanis  16.06.2026

Jewrovision

Zehn Städte, ein Team

Jugendreferentin Viktoria Dohmen über Entfernungen, Zusammenhalt und den Erfolg von JuJuBa

von Christine Schmitt  16.06.2026