Sachsen

Der Weg für ein Jüdisches Museum Dresden ist frei

Blick auf die Dresdner Altstadt Foto: imago images/Arvid Müller

Der Dresdner Stadtrat hat den Weg für ein Jüdisches Museum in der sächsischen Landeshauptstadt frei gemacht. Eine entsprechende Vorlage wurde einstimmig angenommen, wie der Dresdner Grünen-Stadtrat Torsten Schulze nun mitteilte.

Die konkrete Ausgestaltung des Projektes stehe noch aus, auch über den Standort müsse noch verhandelt werden. Die Jüdische Gemeinde begrüßte die Entscheidung des Stadtrats.

Das Museum solle einen überregionalen Charakter haben und eine europäische Perspektive einnehmen, heißt es im Beschluss. Er soll die Geschichte von Juden im historischen Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen dokumentieren und darüber hinaus von Juden im heutigen Polen und Tschechien.

Das neue Museum könne die bisher schwerpunktmäßig in Westdeutschland bestehenden jüdischen Museen um eine ostdeutsche Perspektive ergänzen.

Seit 2014 engagiert sich in Dresden ein Verein für die Idee eines solchen Museums. Die Vorlage war im Juli 2020 in den Stadtrat eingebracht worden. epd

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  12.06.2026 Aktualisiert

WM 2026

Tooooooooooooooooor!

Zwischen Training, Turnieren und Stadionbesuchen: Jüdinnen und Juden berichten, warum Fußball für sie mehr ist als das runde Leder

von Christine Schmitt  12.06.2026

Jewrovision

»Wir glauben an uns«

Die Jugendlichen von Neschama performten einen eindrucksvollen Act und räumten den begehrten Videopreis ab

von Luis Gruhler  11.06.2026

Berlin

Jüdischer Juristenverband als herausragende soziale Initiative ausgezeichnet

Die Organisation jüdischer Juristen ist eines von 25 Projekten, die vom Verein »startsocial« für ihr Engagement gewürdigt wurden. Gastgeber der Ehrenveranstaltung war Bundeskanzler Friedrich Merz

 11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Dresden

Elnet: Initiative soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Kampagne ist Teil des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und wird zunächst sechs Wochen sichtbar sein

 11.06.2026

Berlin

Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis

Der Kabarettist ist mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden. Zentralratspräsident Josef Schuster würdigte den Kabarettisten für seinen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus

von Detlef David Kauschke  10.06.2026

Leo-Baeck-Preis

»Seine Arbeit hat rettende Relevanz«

Ahmad Mansour lobte in seiner Laudatio auf Dieter Nuhr den Mut und die intellektuelle Unbestechlichkeit des Kabarettisten. Eine Dokumentation

von Ahmad Mansour  10.06.2026

Rede

»Sie beweisen Zivilcourage und folgen mit ihrem Mut dem Beispiel von Leo Baeck«

Zentralratspräsident Schuster hob bei der Vergabe des Leo-Baeck-Preises Dieter Nuhrs ebenso fairen wie kompetenten Blick auf den jüdischen Staat hervor

von Josef Schuster  10.06.2026