Touro College

Den Abschluss in der Tasche

Als staatlich anerkannte private Hochschule bietet das Touro College Berlin amerikanische und deutsche Studienabschlüsse an. Foto: Margrit Schmidt

Freude gab es am Mittwoch bei der Absolventenfeier des Touro College im Roten Rathaus: 30 Studenten haben es geschafft und nun ihren Abschluss in der Tasche. Bestens gelaunt warfen sie nach den Reden von Sara Nachama, Direktorin des Touro College, und Steffen Krach (SPD), Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, ihre Graduiertenhüte in die Luft.

Festredner war Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland. Er berichtete über seine Arbeit und empfahl den Studenten, sich auch gesellschaftlich zu engagieren. Es würde sich lohnen.

studiengänge Seit seiner Gründung im Jahre 2003 habe das Touro College Berlin mehr als 250 Absolventen hervorgebracht, so Nachama. Teil der positiven Entwicklung sei auch der Masterstudiengang »Holocaust Communication and Tolerance«, der seit zehn Jahren angeboten wird. Neben der Erforschung und Vermittlung der Nazi-Geschichte gehe es auch um die Auseinandersetzung mit Minderheitenrechten. Sechs Studenten dieses Bereiches erhielten ihren Master, 21 den Bachelor of Arts für Psychology und Management und drei Absolventen den Master of Business Administration (MBA).

Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf (SPD), sagte, dass er sich über den Erfolg dieser kleinen, besonderen Hochschule freue. Das Touro College Berlin sei Teil des jüdischen Lebens, das sich glücklicherweise gerade auch in Charlottenburg-Wilmersdorf wieder mehr und mehr entwickle.

Als staatlich anerkannte private Hochschule bietet das Touro College Berlin amerikanische und deutsche Studienabschlüsse an. Derzeit studieren etwa 180 Menschen aus aller Welt am Campus Am Rupenhorn.

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Januar bis zum 29. Januar

 21.01.2026

Auszeichnung

Großer Kunstpreis Berlin geht 2026 an Meredith Monk

Die sechs Sektionen der Akademie der Künste wechseln sich bei der Vergabe des Großen Kunstpreises Berlin ab. In diesem Jahr ist die Sparte Musik dran. Sie ehrt eine US-amerikanische Sängerin und Komponistin

 21.01.2026

Entscheidung

Noam Bettan startet beim ESC für Israel

Mehrere Länder boykottieren wegen Israels Teilnahme den Eurovision Song Contest 2026. Jetzt wurde entschieden, wer für das Land in diesem Jahr bei dem Musikwettbewerb an den Start geht

von Cindy Riechau  21.01.2026

München

Ein lebendiger Ort der Begegnung

Das neue Familienzentrum lud in der Reichenbachstraße zu einem »gemein(de)samen« Nachmittag ein

von Esther Martel  20.01.2026

Würdigung

Oldenburgerin Elke Heger erhält den Albrecht Weinberg-Preis

Die Oldenburger Pädagogin Elke Heger erhält für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Gemeinschaft zwischen Juden und Christen den Albrecht Weinberg-Preis. Zur Verleihung wird der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies erwartet

 20.01.2026

Essen

»Holo-Voices«: Zeitzeugen des Holocausts sollen für immer sprechen

Auf der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen startet ein Medienprojekt, das Zeugen des Holocausts mit Besuchern in einen Dialog bringt. »Holo-Voices« soll Zeitzeugen »eine Stimme für die Ewigkeit« geben

 20.01.2026

Gedenktag

Weltweit noch 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende

Am 27. Januar wird an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 81 Jahren erinnert. Dort und an vielen anderen Orten ermordeten die Nationalsozialisten Millionen Juden. Noch können Überlebende von dem Grauen berichten

 20.01.2026

Interview

»Man tut sich mit den toten Juden leichter als mit den lebenden«

Die Münchnerin Eva Umlauf ist Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees. Auf eine bestimmte Art des Gedenkens an die Opfer der Schoa schaut sie kritisch – und sagt, was sie sich wünscht

von Leticia Witte  20.01.2026

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht«, welche politischen Entwicklungen ihnen Sorge bereiten

 19.01.2026