Krieg gegen Israel

Aufatmen bei Makkabi Berlin: Spiel endet ohne Zwischenfälle

Ein starkes Team: die Berliner Makkabäer Foto: Rolf Walter

Das viel beachtete Fußballspiel zwischen dem jüdischen Verein TuS Makkabi Berlin und Berolina Stralau ist ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Aus Angst vor antisemitischen Vorfällen hatte die Polizei rund um die Partie im Landespokal am Sonntag Schutzmaßnahmen ergriffen. Rund zehn Polizisten waren vor Ort, Ordner kontrollierten die Taschen der über 300 Zuschauer. 

Makkabi Berlin gewann die Begegnung der dritten Hauptrunde 4:1. Vor dem Anpfiff hatte es eine Schweigeminute für die Opfer der Terrorangriffe in Israel gegeben, einige Spieler liefen mit Trauerflor auf.

»Wir als multikulturelle Mannschaft, die auch Moslems und Juden versammelt, wollen unbedingt weiterspielen und uns nicht unterkriegen lassen«, hatte der Verein vorab erklärt. Die für dieses Wochenende angesetzten Spiele der Jugendteams von Makkabi waren allerdings abgesagt worden. 

»Wir spüren schon seit Langem eine hohe Gefährdungslange in dem Moment, in dem es im Nahen Osten eskaliert. Vor allem im Fußballbereich, bei unterklassigen Mannschaften und A-, B-Jugendbereich, von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund«, äußerte Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer im Deutschlandfunk.

Interview

»Ich kann daraus lernen«

Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov hat eine ungewöhnliche Umfrage durchgeführt: Wie zufrieden sind die Mitglieder der Dortmunder Jüdischen Kultusgemeinde mit seiner Arbeit?

von Christine Schmitt  18.06.2026

Berlin

Kampflibellen am BER

Bei der gerade zu Ende gegangenen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Schönefeld haben auch israelische Firmen die neueste Technik vorgestellt. Ein Besuch zwischen Kraftstofftanks und Drohnenabwehr

von Leon Stork  18.06.2026

Nordrhein-Westfalen

Landtag ehrt Sieger von »Shalom - Jüdisches Leben heute«

Mehr als 2200 junge Menschen haben mit mehr als 450 Beiträgen jüdisches Leben greifbarer gemacht

 17.06.2026

Berlin

Babka, Borschtsch und Pargiot

Zum fünften Jubiläum des Streetfood-Festivals locken 52 Stände, viele Acts und eine zusätzliche Kleinkunstbühne

von Helmut Kuhn  17.06.2026

Stuttgart

Eine Erfolgskomposition

Wie der Internationale Karl-Adler-Jugendmusikwettbewerb Werke jüdischer Komponisten lebendig hält

von Chris Meyer  17.06.2026

Frankfurt

Heimspiel für Makkabi

Nach Jahrzehnten ohne eigene Anlage eröffnet der jüdische Sportverein seinen neuen Campus

von Leon Stork  17.06.2026

Programm

Israel Day, Goldene Zwanziger und ein Kult-Hai: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 18. Juni bis zum 25. Juni

 17.06.2026

Berlin

Antisemitismus: Bundesverband Rias erfasst 8725 Vorfälle

Juden in Deutschland erleben seit Beginn des Gaza-Kriegs 2023 viel mehr Hass und Anfeindungen als zuvor. Das prägt den Alltag, stellt das Netzwerk der Informations- und Meldestellen fest

 17.06.2026 Aktualisiert

Kommentar

Der Judenhass hat Platz genommen

Die neuen RIAS-Zahlen sind alarmierend. Und sie zeigen einmal mehr eindrücklich: Antisemitismus ist kein Minderheitenproblem und ganz sicher nicht nur ein Judenproblem. Er ist ein Demokratieproblem

von Nelly Eliasberg  17.06.2026