Krieg gegen Israel

Aufatmen bei Makkabi Berlin: Spiel endet ohne Zwischenfälle

Ein starkes Team: die Berliner Makkabäer Foto: Rolf Walter

Das viel beachtete Fußballspiel zwischen dem jüdischen Verein TuS Makkabi Berlin und Berolina Stralau ist ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Aus Angst vor antisemitischen Vorfällen hatte die Polizei rund um die Partie im Landespokal am Sonntag Schutzmaßnahmen ergriffen. Rund zehn Polizisten waren vor Ort, Ordner kontrollierten die Taschen der über 300 Zuschauer. 

Makkabi Berlin gewann die Begegnung der dritten Hauptrunde 4:1. Vor dem Anpfiff hatte es eine Schweigeminute für die Opfer der Terrorangriffe in Israel gegeben, einige Spieler liefen mit Trauerflor auf.

»Wir als multikulturelle Mannschaft, die auch Moslems und Juden versammelt, wollen unbedingt weiterspielen und uns nicht unterkriegen lassen«, hatte der Verein vorab erklärt. Die für dieses Wochenende angesetzten Spiele der Jugendteams von Makkabi waren allerdings abgesagt worden. 

»Wir spüren schon seit Langem eine hohe Gefährdungslange in dem Moment, in dem es im Nahen Osten eskaliert. Vor allem im Fußballbereich, bei unterklassigen Mannschaften und A-, B-Jugendbereich, von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund«, äußerte Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer im Deutschlandfunk.

Deutschland

Morddrohung gegen Charlotte Knobloch nach AfD-Wahlsieg

Die Gewaltandrohung steht in explizitem Zusammenhang mit dem Wahlsieg der AfD. Knobloch sagt aus Sicherheitsgründen Veranstaltung ab

 11.09.2026

Neujahr

Mit Tatkraft und Ausdauer

Gerade in diesen Zeiten müssen wir als jüdische Gemeinschaft die Werte der Demokratie verteidigen. Denn auch wir tragen Verantwortung – mehr denn je

von Charlotte Knobloch  11.09.2026

Berlin

Bundespräsident Steinmeier: Müssen alles daran setzen, Antisemitismus zu bekämpfen

»Es ist beschämend und darf uns niemals ruhen lassen, wenn Jüdinnen und Juden in Deutschland Anfeindungen auf der Straße oder in Universitäten ausgesetzt sind« schreibt Frank-Walter Steinmeier

 11.09.2026

Imkerei

»Bienen muss man respektieren«

Wie bei vielen Juden steht bei den Gempels zu Rosch Haschana Honig auf dem Tisch. Doch bei ihnen kommt er aus dem eigenen Garten. Ein Ausflug nach Leipzig

von Mascha Malburg  11.09.2026

Festival

Geliebte, Gesang und Gender

Ein Blick auf das fulminante Programm der 39. Jüdischen Kulturtage Berlin mit mehr als 40 Veranstaltungen

von Helmut Kuhn  11.09.2026

Dresden

Zurück am Hasenberg

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit feiert die jüdische Gemeinde ihre Rückkehr in Synagoge und Gemeindezentrum

 11.09.2026

Mode

»Die Kippa gehört zum Outfit«

Jonathan Hirsch über edle Stoffe zu den Feiertagen, stilistische Entgleisungen und die jüdische Kopfbedeckung als Accessoire

von Mascha Malburg  10.09.2026

Pro & Contra

Sollen jüdische Kinder nur noch auf jüdische Schulen?

Zwei Meinungen zur Debatte

von Noga Hartmann, Marina Chernivsky  10.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  10.09.2026