Trialog

Was glaubst du?

Eigentlich hilft das Mentoring-Projekt »Hürdenspringer +« Jugendlichen bei Problemen vom Übergang zwischen Schule und Ausbildung. Am Donnerstagabend hat es sich aber dem Überwinden zwischenmenschlicher Hürden gewidmet.

Auf Einladung von Rabbiner Daniel Alter kamen Mentorinnen und Mentees in der Neuen Synagoge Berlin zusammen, um einen »interreligiösen Trialog« mit Juden, Moslems und Christen zu führen.

Plenum In Workshops diskutierten die Jugendlichen unter Anleitung von Rabbiner Alter, Pfarrerin Elisabeth Kruse von der Genezarethkirche und Ron Weber von der Sehitlik-Moschee über religiöse Vorurteile und eigene Erfahrungen mit Diskriminierung. Im Plenum wurde offen über Berührungsängste gesprochen. Rabbiner Alter betonte die Bedeutung von interreligiösem Dialog, auch nach dem Angriff auf ihn im letzten Jahr.

Nach zwei Stunden gab es noch viele ungeklärte Fragen, die bei den nächsten Trialogen in der Genezarethkirche und der Sehitlik-Moschee beantwortet werden sollen. »Ich habe noch nie einen Juden getroffen – ich finde, solche Veranstaltungen sollte es öfter geben«, resümierte eine muslimische Jugendliche.

Lesen Sie mehr in der Printausgabe am kommenden Donnerstag.

Diskussion

Mit und ohne Kippa

Beim Jubiläum des Rabbinerseminars ging es um Religionsfreiheit, Urlaubstage und Beerdigungen

von Ayala Goldmann  12.12.2019

»Bal Teschaktzu«

Sei nicht widerlich!

Das jüdische Religionsgesetz verbietet, in der Öffentlichkeit zu spucken oder in der Nase zu bohren. Was noch?

von Rabbiner Avraham Radbil  12.12.2019

Shopping

Was man nicht kaufen kann

Warum es etwas Befreiendes hat, sich gerade jetzt dem Konsumrausch zu entziehen

von Rabbiner Andrew Aryeh Steiman  12.12.2019

Berlin

Bundesregierung gibt Zustimmung für Militärrabbiner

Ein entsprechender Staatsvertrag soll auf dem Gemeindetag des Zentralrats der Juden geschlossen werden

 10.12.2019 Aktualisiert

Wajeze

Der Weg zu G’tt

Was es mit der Leiter in Jakows Traum auf sich hat

von Rabbiner David Kern  06.12.2019

Talmudisches

Heimlich spenden

Wie Mar Ukwa versuchte, einen Armen nicht zu beschämen

von Yizhak Ahren  06.12.2019