Debatte

Zentralrat der Juden appelliert an Luisa Neubauer und »Fridays for Future Deutschland«

Klimaaktivistin Luisa Neubauer Foto: imago images/Jürgen Heinrich

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Zentralrat der Juden appelliert an Luisa Neubauer und »Fridays for Future Deutschland«

Aktivisten müssen sich von »Fridays for Future International« distanzieren

 26.10.2023 23:12 Uhr

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die deutschen Klimaaktivisten von »Fridays for Future« aufgefordert, sich wegen israelfeindlicher Internetpostings von »Fridays for Future International« zu distanzieren.

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»Ich erwarte von Luisa Neubauer und ‚Fridays for Future Deutschland‘ eine wirkliche Abkoppelung, eine Namensänderung der Organisation und den Abbruch jeglicher Kontakte zu ‚Fridays for Future International‘«, sagte Schuster der »Bild«-Zeitung (Donnerstag/Online)

Wenn Neubauer ihre Worte von der Solidaritätskundgebung am Brandenburger Tor am Sonntag ernst meine, wo sie sich über den weltweiten Antisemitismus entsetzt gezeigt und die besondere Verantwortung Deutschlands für Israel betont habe, müsse sie sich von dieser Organisation lossagen.

»Von ‚Fridays for Future International‘ erwartet man nichts anderes mehr, als krude Geschichtsverdrehung, Dämonisierung Israels und nun auch noch Verschwörungsideologie«, sagte Schuster. Das gelte mittlerweile auch für Greta Thunberg.

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Mit einer einseitigen Solidaritätsbekundung für die Palästinenser im Gaza-Streifen hatte die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am vergangenen Freitag für Empörung gesorgt. »Fridays for Future International« hatte am Mittwoch darauf auf Instagram von einem »Genozid« gegen Palästinenser im Gaza-Streifen und von Israel als Apartheidstaat gesprochen. Zudem hatte die Organisation westliche Medien proisraelischer Fake News, Lügen bezichtigt, antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet und getötete Palästinenser als »Märtyrer« bezeichnet.

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