Brandenburg

Weiterhin kein Beauftragter gegen Antisemitismus

Der Potsdamer Landtag sucht weiter einen Antisemitismusbeauftragten Foto: picture alliance / CHROMORANGE

Die Besetzung des neuen Amtes eines Antisemitismusbeauftragten für Brandenburg verzögert sich. Vonseiten der jüdischen Verbände seien Bitten eingegangen, sich nicht wie geplant bereits am Mittwoch im Hauptausschuss des Landtags auf einen Personalvorschlag zu verständigen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Keller am Dienstag in Potsdam. Er werde deshalb vorschlagen, erst in der nächsten Hauptausschusssitzung eine Entscheidung zu treffen. Eine Wahl des oder der Antisemitismusbeauftragten werde deshalb im März noch nicht möglich sein.

Die nächste reguläre Sitzung des Hauptausschusses ist am 17. April geplant. Keller ist dessen Vorsitzender. Die Plenarsitzungen des Landtags im März finden in der kommenden Woche statt. Im April will der Landtag regulär am 24., 25. und 26. April tagen. Die letzten Plenarsitzungen der laufenden Legislaturperiode sollen am 19., 20. und 21. Juni stattfinden. Am 22. September wird ein neuer Landtag gewählt.

Für das Amt waren 39 Bewerbungen eingegangen. Die jüdischen Gruppen und die fünf Landtagsfraktionen sowie die Freie-Wähler-Gruppe ohne Fraktionsstatus konnten daraus je einen Vorschlag für eine Anhörung im Hauptausschuss unterbreiten. Als Kandidaten eingeladen waren dazu im Februar die Geschäftsführerin der F.C.Flick-Stiftung, Susanne Krause-Hinrichs, Heiko Homburg vom Verfassungsschutz, der Linken-Landtagsabgeordnete Andreas Büttner, die Dozentin Sandra Anusiewicz-Baer von der Universität Potsdam, die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Barnim, Diana Sandler, und Wolfgang Meyer zu Uptrup, Politikwissenschaftler im Landesdienst. epd

Berlin

CDU will Grünen und SPD Sondierungsgespräche anbieten

Nach einem Bericht über Sorgen der Berliner linken Wahlsiegerin Eralp um die Sicherheit ihrer Familie sorgt sich die CDU um die Sicherheit der Stadt. Welche Alternative sie zu Rot-Grün-Rot sieht

 29.10.2026

Berlin

Zentralrat warnt vor Linken-Regierungsbeteiligung in Berlin

»Die Ohnmacht der Parteiführung und die Angst, die Frau Eralp persönlich zu verspüren scheint, schockieren mich – aber sie überraschen mich nicht«, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster

 29.10.2026

Meinung

Elif Eralp und die Angst

Die Linken-Politikerin traut sich nicht, Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Wer nicht einmal die Israelfeinde in den eigenen Reihen bekämpfen kann, kann auch keine Stadt regieren

 29.10.2026

»Social Media«

Hasskampagne von Influencern gegen Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über Antisemitismus und Extremismus auf Social Media auf. Nun erlebt sie eine Hasskampagne von Fitness- und Ernährungs-Influencern

 29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Debatte

Nach der »Spiegel«-Enthüllung: Jetzt spricht Elif Eralp

Die wichtigsten Statements der Linkspartei-Spitzenkandidatin im Überblick

 29.10.2026 Aktualisiert

New York

NYPD stoppt Direktvergabe an israelischen Überwachungstechnik-Hersteller

Linke Politiker und Aktivisten aus dem Umfeld von Bürgermeister Zohran Mamdani hatten den geplanten Kauf eines Ortungssystems kritisiert

 29.10.2026

Straßburg/Prag

Europarat warnt vor zunehmendem Antisemitismus in Tschechien

Sowohl die Zahl als auch die Schwere der Judenhass-Vorfälle nimmt zu

 29.10.2026

Berlin

Wie sich Elif Eralp von Terrorunterstützern mundtot machen lässt

Das Nachrichtenmagazin »Spiegel« hat brisante Hintergründe zur Spitzenkandidatin der Linkspartei veröffentlicht

 29.10.2026 Aktualisiert