Berlin

Wegner lobt nach Anschlag Einsatzkräfte und CSD-Veranstalter

Kai Wegner (CDU, vorne), Regierender Bürgermeister von Berlin, gibt vor dem Roten Rathaus in Berlin ein Statement. Hinter ihm Crewmitglieder des CSD Berlins. Foto: picture alliance/dpa

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner das Krisenmanagement gelobt. »Ich bin unserer Polizei, unserer Feuerwehr, den Hilfsorganisationen sehr dankbar, die sofort funktioniert haben«, sagte der CDU-Politiker nach einer Sondersitzung des Berliner Senats.

Dankbar sei er aber auch den Veranstaltern des CSD. »Dass das so reibungslos gelaufen ist, dass keine Panik ausgebrochen ist, dass nicht noch schlimmeres passiert ist, liegt auch an der guten Zusammenarbeit der Berliner Polizei mit dem CSD-Verein.«

Was kann besser laufen?

»Wir werden in den nächsten Tagen besprechen, wie gegebenenfalls Sicherheitskonzepte noch besser funktionieren, wie bestimmte Abläufe noch besser funktionieren können«, fügte Wegner vor Journalisten hinzu. »Ich kann Ihnen aber sagen, aus meiner Erfahrung, die ich gestern Abend auch direkt vor Ort machen konnte, dass vieles sehr gut funktioniert hat.«

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Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD Menschen angefahren. Anschließend attackierte er nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) weitere Passanten mit einer Art Machete. Eine Frau starb bei dem Angriff, 29 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen, der zum islamistischen Spektrum gehören soll. dpa

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