London

Vorfall bei US-Militärbasis: »Hinweise« auf Beteiligung eines Drittstaates

Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber
Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber Foto: picture alliance / AP Photo/Alastair Grant

Premierminister Andy Burnham hat nach der Festnahme von fünf Männern unter Terrorverdacht nahe einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran bestätigt.

»Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war«, sagte der britische Regierungschef der BBC. Es handle sich jedoch »weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung«. US-Außenminister Marco Rubio hatte zuletzt bereits von einer Beteiligung eines »ausländischen Akteurs« gesprochen.

Iran dementiert

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat die Einschätzung der britischen Regierung zurückgewiesen, dass Teheran in den Vorfall nahe einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien involviert sein könnte. Der britische Premierminister Andy Burnham sei mit seiner Einschätzung »auf dem Holzweg«, schrieb Araghtschi auf der Plattform X.

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Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford aufgegriffen worden und wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. 

Britischen Medien zufolge soll sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt haben. Einer der Festgenommenen soll laut Medienberichten selbst den Notruf gewählt haben. dpa/ja

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