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»Versuch, die Lehren der Schoa zu verallgemeinern«

Auswärtiges Amt in Berlin Foto: dpa

Israel hat verärgert auf einen Tweet des deutschen Außenministeriums zum 90. Geburtstag von Anne Frank reagiert. Emmanuel Nahshon, Sprecher des israelischen Außenministeriums, schrieb am Donnerstag auf Twitter von Geschichtsklitterung.

vermächtnis »Anne Franks Tagebuch ist KEINE Warnung für wischi-waschi pseudo-universelle Werte! Anne Franks Vermächtnis ist eine Mahnung gegen den Hass und die Verfolgung von JUDEN«, schrieb er in einem mittlerweile entfernten Tweet. »Der Versuch, ›die Lehren der Schoa zu verallgemeinern‹, ist nichts anderes als ein unredliches Umschreiben der Geschichte.«

Das deutsche Außenministerium hatte zuvor auf Twitter Außenminister Heiko Maas (SPD) auf Englisch zitiert.

botschafter Dazu äußerte Israels Botschafter Jeremy Issacharoff am Freitag in Berlin: »Unser Verhältnis zu Außenminister Heiko Maas ist gerade durch seine Freundschaft zu Israel und dem jüdischen Volk von tiefer Wertschätzung geprägt.«

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren. Ihr Tagebuch schrieb sie im Versteck ihrer jüdischen Familie in Amsterdam. Es wurde in mehr 70 Sprachen übersetzt. Sie starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen.  dpa/ja

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