Vatikanstadt/Teheran

Vatikan mahnt Iran zur Zurückhaltung

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Foto: picture alliance / ROPI

Vatikanstadt/Teheran

Vatikan mahnt Iran zur Zurückhaltung

Kardinalstaatssekretär Parolin drückt im Telefonat mit Präsident Peseschkian »ernsthafte Sorge« aus

 12.08.2024 13:49 Uhr

Der Vatikan hat angesichts eines drohenden Flächenbrands im Nahen Osten den Iran zur Zurückhaltung gemahnt. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin habe in einem Telefonat mit dem neuen iranischen Präsidenten Massud Peseschkian die ernsthafte Sorge des Heiligen Stuhls über die Lage in der Region zum Ausdruck gebracht, hieß es in einer Mitteilung.

Der Chefdiplomat des Vatikans bekräftigte in dem Gespräch demnach die Notwendigkeit, eine Ausweitung des sehr ernsten Konflikts zu vermeiden und stattdessen auf Dialog, Verhandlungen und Frieden zu setzen.

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Nach den gezielten Tötungen zweier führender Köpfe der Hamas und der libanesischen Hisbollah-Miliz sind im Nahen Osten die Sorgen vor einem Flächenbrand zuletzt gewachsen. Der Iran und seine Verbündeten im Libanon hatten nach den Tötungen massive Vergeltungsschläge gegen Israel angekündigt. Allerdings droht Teheran dem einzigen jüdischen Staat bereits seit Jahren regelmäßig mit Vernichtung.

Die israelischen Streitkräfte sind seit Tagen in höchster Alarmbereitschaft. Die USA, Israels wichtigster Verbündeter, brachten zusätzliche Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Region und verstärkten damit ihre Präsenz dort noch weiter. dpa/ja

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