Terror

USA kritisieren Freilassung von Georges Ibrahim Abdallah durch Frankreich

Der libanesische Terrorist Georges Abdallah kehrt nach 41 Jahren in einem französischen Gefängnis nach Beirut zurück. Foto: IMAGO/Anadolu Agency

Die Freilassung des libanesischen Terroristen Georges Ibrahim Abdallah durch Frankreich sorgt in den USA für scharfe Reaktionen. Das berichten die »Times of Israel« und die französische Nachrichtenagentur AFP. Der heute über 70-Jährige war 1984 festgenommen und drei Jahre später wegen der Ermordung eines US-Offiziers und eines israelischen Diplomaten in Paris zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Trotz seiner langen Haftzeit und mehrfacher Debatten über seine Freilassung hatten die USA, die als Nebenkläger in dem Prozess aufgetreten waren, stets auf seiner weiteren Inhaftierung bestanden. Nun hat ein Berufungsgericht seine Entlassung genehmigt – unter der Auflage, dass er Frankreich verlässt und nicht zurückkehrt. Am Freitag wurde er aus der Haft entlassen und reiste anschließend in den Libanon aus.

Lesen Sie auch

Das US-Außenministerium kritisierte die Entscheidung scharf. Die Sprecherin des Ministeriums, Tammy Bruce, nannte den Schritt ein »schwerwiegendes Unrecht gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen« und warnte vor den möglichen Folgen: »Seine Freilassung gefährdet die Sicherheit amerikanischer Diplomaten weltweit und ist eine schwere Ungerechtigkeit gegenüber den Opfern und den Familien der Getöteten.«

Abdallah ist maronitischer Christ, der sich 1978 zunächst der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) anschloss, bevor er die »Bewaffneten Revolutionsfraktionen im Libanon« (LARF) gründete. Die Gruppe verübte mehrere Terroranschläge, darunter vier in Frankreich zwischen 1981 und 1982. ja

Frankfurt am Main

Aufruf zu Großdemonstration gegen Judenhass

Anlass des Aufrufs ist eine kürzlich in Frankfurt abgehaltene israelfeindliche Demo, auf der der palästinensische Terror verherrlicht wurde

 31.07.2026

Berlin

Wadephul begrüßt angekündigte Hamas-Entwaffnung

Im Gaza-Konflikt gibt es angeblich eine Einigung: Die Hamas soll ihre Waffen abgeben, Israel seine Truppen aus dem Küstenstreifen abziehen. Die Bundesregierung sendet positive Signale

 31.07.2026

Gaza

Islamischer Dschihad bestreitet Entwaffnungs-Einigung

US-Präsident Donald Trump verkündet eine Einigung auf eine vollständige Entwaffnung der Hamas. Eine andere palästinensische Terrororganisation bezeichnet Berichte darüber als unzutreffend

 31.07.2026

Berlin/Tel Aviv

Constantin Schreiber verlässt Axel Springer

Der frühere »Tagesschau«-Sprecher Constantin Schreiber berichtete seit September 2025 für die Publikationen von Axel Springer aus Tel Aviv. Zum Ende des Jahres verlässt er das Unternehmen

 31.07.2026

New York

NGO fordert Amtsenthebung von Bürgermeister Mamdani

Die Organisation »End Jew Hatred« macht dem New Yorker Bürgermeister in einer Petition schwere Vorwürfe, darunter seine Drohungen gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu

 31.07.2026

Washington D.C./Gaza

Trump verkündet Einigung über nächste Gaza-Phase – Hamas soll Entwaffnung akzeptiert haben

Der amerikanische Präsident sieht einen »gewaltigen Schritt hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit«

 31.07.2026

Meinung

Bringt Israel die Vereinten Nationen zu Fall?

Die obsessive Fixierung der UN auf den jüdischen Staat steht im Widerspruch zu ihren ursprünglichen Werten. Diese Heuchelei wird der Staatengemeinschaft irgendwann noch zum Verhängnis werden

von Daniel Neumann  30.07.2026

Kommentar

Die Hinrichtungen gehen weiter

Nach der brutalen Niederschlagung der Protestbewegung im Januar setzt das Regime die Exekutionen vor den Augen der Welt fort

von Nila Mozafari  30.07.2026

Hannover

Mehrere AfD-Bewerber von Kommunalwahl ausgeschlossen

Bis Mittwoch mussten Niedersachsens Wahlausschüsse über alle Kandidaturen für die Kommunalwahl entscheiden. Mehrere Politiker der rechtsextremistischen Partei dürfen wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue nicht antreten

 30.07.2026